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Nachtnews: Wirtschaftsforscher stellt verschärften Lockdown in Frage, Regierungskrise in Italien

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 19.01.2021
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Chaos um US-Einreise-Verbot aus Europa; Wirtschaftsforscher stellt verschärften Lockdown in Frage; Längerer Lockdown absehbar; 70 Prozent Impfrate bis zum Sommer; Regierungskrise in Italien;Chinas Präsident glaubt fest an Winterspiele 2022
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

Chaos um US-Einreise-Verbot aus Europa

Der scheidende US-Präsident Donald Trump hat das Einreise-Verbot für aus Europa oder Brasilien kommende Ausländer aufgehoben. Dies gelte ab kommenden Dienstag, teilte die US-Regierung in der Nacht mit. Am selben Tag treten obligatorische Corona-Tests für fast alle ausländischen Einreisenden in Kraft. Wenige Minuten nachdem das Weiße Haus dies bekannt gab, hieß es vom designierten Präsidenten, Joe Biden, dass er die Corona-Einreisesperren für Europäer nicht aufheben wolle. Bidens Sprecherin Jen Psaki erklärte auf Twitter, die Beschränkungen bei internationalen Reisen sollten noch verstärkt werden.

Wirtschaftsforscher stellt verschärften Lockdown in Frage

Der Präsident des RWI-Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung, Christoph Schmidt, kritisiert eine mögliche Verschärfung des Lockdowns. „Ließe sich die Wirkung verschärfter Lockdown-Maßnahmen, etwa einer Ausgangssperre, verlässlich abschätzen, könnte man informiert abwägen, ob sie die damit verbundenen wirtschaftlichen Verluste tatsächlich rechtfertigen kann“, sagt er der „Rheinischen Post“. Die Erkenntnisse über das Infektionsgeschehen seien aber leider immer noch unzureichend, die Wirkung einzelner Maßnahmen könne daher kaum beurteilt werden.
Impfzentrum in Berlin - SNA, 1920, 19.01.2021
„Deutschland im Blindflug“ – Ethikrat-Chefin kritisiert Corona-Strategie als frustrierend

Längerer Lockdown absehbar

Vor den Beratungen von Bund und Ländern zum weiteren Vorgehen in der Corona-Krise zeichnen sich längere Beschränkungen bis in den Februar hinein ab. Dazu könnten zusätzliche Vorgaben zu besser schützenden Masken etwa in Bussen, Bahnen und Geschäften kommen. Auch Grenzkontrollen sind eine Option. Wie Gesundheitsminister Jens Spahn sagte, können nunmehr 34,1 Millionen Menschen aus Corona-Risikogruppen vom Bund finanzierte FFP2-Masken bekommen. Auch das Arbeiten im Home -Office soll breiter durchgesetzt werden. Labor-Analysen und Auswertungen zu neuen Virus-Varianten sollen verstärkt werden.

70 Prozent Impfrate bis zum Sommer

Bis zum Sommer sollen aus Sicht der EU-Kommission 70 Prozent der Erwachsenen in der Europäischen Union gegen das Coronavirus geimpft sein. Den Vorschlag will die Brüsseler Behörde heute veröffentlichen, wie die Deutsche Presse-Agentur vorab erfuhr. Bis März laute das Zwischenziel, 80 Prozent der Menschen über 80 Jahre und der Beschäftigten im Gesundheitswesen zu immunisieren. Die Ziele sind Teil eines Diskussionspapiers für den EU-Videogipfel am Donnerstag. Dort sollen Bundeskanzlerin Angela Merkel und die übrigen Staats- und Regierungschefs nach dem Willen von Ratschef Charles Michel auch die Frage erörtern, ob es einen EU-Impfpass und gegebenenfalls damit verbundene Privilegien geben soll.

Regierungskrise in Italien

Im Kampf um sein politisches Überleben hat Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte die erste von zwei wichtigen Machtproben im Parlament in Rom gewonnen. Fünf Tage nach dem Auszug der Splitterpartei Italia Viva von Ex-Premier Matteo Renzi sprach die größere von zwei Kammern Contes Mitte-Links-Bündnis das Vertrauen aus. Heute soll ein Showdown im kleineren Senat folgen. Dort könnte die Regierung mitten in der Corona-Pandemie noch scheitern.

Chinas Präsident glaubt fest an Winterspiele 2022

Ungeachtet der Corona-Pandemie hat sich Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping optimistisch über die Austragung der Olympischen Winterspiele in einem Jahr in Peking geäußert. Bei einer Besichtigung von Sportstätten in Peking demonstrierte der Präsident seine Zuversicht, dass China 2022 erfolgreiche Olympische und Paralympische Winterspiele abhalten werde, wie chinesische Staatsmedien heute berichten. Die Winterspiele sollen vom 4. bis 20. Februar 2022 stattfinden.
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