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Kirgisistan verzichtet auf Pfizer-Impfstoff gegen Covid-19

© REUTERS / DADO RUVICBiontech/Pfizer-Impfstoff
Biontech/Pfizer-Impfstoff - SNA, 1920, 19.01.2021
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Kirgisistan wird auf den Corona-Impfstoff von Pfizer verzichten, weil das Land keine Kühlschränke für dessen Lagerung hat. Dies gab der Gesundheitsminister Alymkadyr Bejschenalijew bekannt.
„Uns wurde der US-amerikanische Impfstoff von Pfizer angeboten. Der Impfstoff muss jedoch bei einer Temperatur von -70 Grad gelagert werden. Man wollte uns mehr als eine Million Dosen kostenlos zur Verfügung stellen. Um diese zu liefern, zu lagern und die Bevölkerung zu vakzinieren, brauchen wir spezielle Kühlschränke. Aber wir haben keine solchen Kühlschränke“, sagte der Minister in einem Interview mit dem staatlichen Rundfunksender Birinchi Radio.
Bejschenalijew zufolge kostet ein Kühlschrank, der eine solche Temperatur halten kann, etwa 4000 US-Dollar.

Für die Versorgung mit dem Impfstoff von Pfizer sind weitere zwei Millionen US-Dollar für Materialien erforderlich. Leider gibt es kein solches Geld im Staatshauhalt“, äußerte er.

Derzeit verhandle Kirgisistan mit der russischen Regierung über Lieferungen einer russischen Vakzine an das Land, die bei Temperaturen von -2 bis -18 Grad Celsius aufbewahrt werden kann.
 EU-Kommissionschefin Ursula Von Der Leyen (Archiv) - SNA, 1920, 15.01.2021
Von der Leyen: Pfizer wird Lieferzusagen trotz Produktionsverzögerung einhalten
Die ersten Covid-19-Infektionen waren im März 2020 in Kirgisistan gemeldet worden. Insgesamt wurden in dem Land mit einer Bevölkerung von etwa 6,5 Millionen Einwohnern 83.268 Corona-Fälle und 1390 Corona-Todesfälle registriert.
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