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Bund und Länder steuern auf Lockdown bis zum 15. Februar zu – Medien

© REUTERS / ANNEGRET HILSEEin Schaufenster im Stadtzentrum von Berlin inmitten der Coronavirus-Pandemie am 7. Januar 2021.
Ein Schaufenster im Stadtzentrum von Berlin inmitten der Coronavirus-Pandemie am 7. Januar 2021. - SNA, 1920, 19.01.2021
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Bund und Länder steuern auf eine Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar vor. Die „Bild” zitiert am Dienstag aus einer Vorlage des Bundes, wonach Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Verlängerung bis zum 15. Februar fordert.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters aus Länderkreisen ist die Verlängerung unumstritten. „Es gilt als wahrscheinlich, dass wir uns auf eine Verlängerung zum zwei Wochen einigen werden”, sagte ein Teilnehmer. Der bisherige Lockdown gilt bis zum 31. Januar.
Das Kanzleramt plädiert dafür, dass Schulen grundsätzlich erst nach dem 15. Februar geöffnet werden. Das geht aus einem Reuters vorliegenden Entwurf für die Bund-Länder-Gespräche hervor. Zugleich soll eine Arbeitsgruppe eingerichtet werden, die mögliche Öffnungsschritte vorbereitet, wenn die Inzidenz unter 50 sinkt. Kontaktverschärfungen im privaten Bereich will das Kanzleramt nicht. Allerdings sollen die Regelungen für Corona-Hotspots auch für andere Gegenden ausgeweitet werden - sowohl was mögliche Ausgangssperren als auch eine Begrenzung des Bewegungsradius bis 15 Kilometer angeht, hieß es weiter.
Impfzentrum in Berlin - SNA, 1920, 19.01.2021
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Darüber hinaus will das Kanzleramt das Tragen einer medizinischen Schutzmaske im Öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen verpflichtend machen. Allerdings geht aus einem Reuters vorliegendem Entwurf hervor, dass dabei nicht nur FFP2-Masken vorgeschrieben sein sollen, sondern dass auch das Tragen von deutlich billigeren OP-Masken ausreichen soll. Auch diese bieten einen wesentlich besseren Schutz als Alltagsmasken etwa aus Stoff. Die Länder müssen dem aber noch zustimmen, so Reuters.
Am Dienstag (14.00 Uhr) berät Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder erneut über das Vorgehen in der Corona-Pandemie. Laut der Deutschen Presse-Agentur sind im Gespräch eine Fortsetzung des Lockdowns bis in den Februar hinein sowie neue Vorgaben zu besser schützenden Masken im öffentlichen Raum und für mehr Arbeit von zu Hause aus. Die größten Sorgen bereiten derzeit neue, wohl deutlich ansteckendere Varianten des Coronavirus.

Experten warnen vor Corona-Mutationen

Zuvor war berichtet worden, dass Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten am Montagabend von Experten eindringlich vor der Gefahr der Coronavirus-Mutationen gewarnt wurden. Nach Informationen von Reuters aus Teilnehmerkreisen warnten etwa die Braunschweiger Virologin Melanie Brinkmann sowie der Helmholtz-Infektionsforscher Michael Meyer-Hermann davor, dass sich die Virus-Mutationen auch in Deutschland schnell ausbreiten würden. Deshalb müssten die Infektionszahlen mit harten Maßnahmen schnell nach unten gedrückt werden.

Corona-Lage in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut (RKI) bestätigt bisher insgesamt 2.052.028 Corona-Infektionen (Stand: 19.01.2021, 00:00 Uhr) in Deutschland, das ist ein Plus von 11.369 zum Vortag. Weitere 989 Todesfälle wurden gemeldet. An dem Virus sind damit insgesmat 47.622 Menschen gestorben. Genesen sind rund 1.716.200 Menschen, rund 24.500 mehr als am Vortag. Aktuell gibt es in Deutschland 288.400 Menschen, die aktiv an Covid-19 erkrankt sind, 14.100 weniger als am Vortag.
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