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Merz warnt vor „grünlinkem Neo-Sozialismus“ und wirbt um Unterstützung für Laschet

© AP Photo / Jens MeyerDer CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz (Archivfoto)
Der CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz (Archivfoto) - SNA, 1920, 19.01.2021
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Der bei der Wahl zum CDU-Vorsitz unterlegene Friedrich Merz hat die Parteimitglieder in einem Brief aufgefordert, den neuen CDU-Chef Armin Laschet zu unterstützen. Dies meldet die Nachrichtenagentur Reuters.
Die Delegierten, die für ihn auf dem Parteitag gestimmt hätten, sollten in der Briefwahl nun für Laschet votieren, schrieb Merz. Laschet müsse ein starkes Mandat erhalten. „Und dann gehen wir gemeinsam an die Arbeit“, fügte er hinzu.

Entweder Geschlossenheit oder Gefahr von „rechtem Populismus oder grünlinkem Neo-Sozialismus“

Deutschland befinde sich in einer sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage, begründete Merz seinen Appell.

Wenn wir das nicht tun, dann droht Deutschland in rechten Populismus oder grünlinken Neo-Sozialismus abzurutschen.“

Der CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz (Archivfoto) - SNA
Friedrich Merz
Es seien viele Tausend Arbeitsplätze bedroht. „Unsere Wettbewerbslage ist ohnedies angeschlagen. Deswegen dürfen wir Deutschland in dieser historischen Stunde nicht rot-rot-grünen Experimenten überlassen“, so Merz.
CDU-Logo (Archiv) - SNA, 1920, 16.01.2021
Nach Laschet-Wahl: Brinkhaus setzt auf Zusammenführen der CDU

Brief von Merz offenbar nach Einsendezeit erschienen

Die Nachrichtenagentur vermutet, dass ein Teil der Delegierten die Aufforderung von Merz bekommen haben dürfte, als sie ihre Briefwahlunterlagen bereits abgeschickt hatten, denn diese müssen bis Donnerstagabend in der Parteizentrale einlangen. Die CDU will das Ergebnis am Samstag verkünden. Auf dem Wahlzettel steht nur der Name Laschet, der sich am Wochenende gegen Merz und Norbert Röttgen durchgesetzt hatte. Der dritte Kandidat, Außenpolitiker Norbert Röttgen, war bereits in der ersten Wahlrunde ausgeschieden.

Merz bedauert über Irritationen um seine Person

Merz ging in dem Schreiben auch darauf ein, dass er in einem Reuters-Interview eine Kandidatur für das CDU-Präsidium abgelehnt und dafür angeboten hatte, sofort Wirtschaftsminister zu werden. „Zugleich bedaure ich sehr, dass in diesem Zusammenhang am Wochenende Irritationen um meine Person entstanden sind. Lassen Sie es mich deutlich sagen: Auch ohne Amt werde ich mein Versprechen einlösen, für die Partei weiter engagiert zu arbeiten“, schrieb er.
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