Rekordverdächtig: Pilot wegen schwerer Corona-Erkrankung acht Monate in Krankenhaus

© REUTERS / CALLAGHAN O'HAREEin Krankenhaus in Houston, Texas
Ein Krankenhaus in Houston, Texas - SNA, 1920, 19.01.2021
Aufgrund einer schweren COVID-19-Erkrankung ist ein britischer Pilot erst nach 243 Tagen aus einem Krankenhaus im US-Bundesstaat Texas entlassen worden.
Der 59-jährige Nicholas Synnott, Pilot der Fluggesellschaft „British Airways“, sei während seines Aufenthalts in Houston im März letzten Jahres angesteckt worden, berichtet der US-Sender „Sky News“. Aufgrund seines sehr schweren Zustandes sei er in ein Krankenhaus gebracht und an ein Beatmungsgerät sowie eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen worden.
Der britische Pilot hatte dem Bericht zufolge daraufhin knapp acht Monate im Krankenaus verbracht. Seine 54-jährige Frau Nicola sei die ganze Zeit bei ihm gewesen.
„Jedes Organ seines Körpers war von COVID-19 betroffen“, sagte sein Kardiologe Biswajit Kar. Vor der COVID-19-Erkrankung sei die Gesundheit des Piloten jedoch gut gewesen – dies habe sich auf seine Genesung positiv ausgewirkt.
„Wir waren überwältigt vor Freude, dass jemand, der so schwer krank ist, es schaffen konnte“, betonte der Arzt.
Nur dank der Unterstützung seiner Frau sowie den Gedanken an seine Kinder habe er überleben können, sagte Synnott. Nachdem er aus dem Krankenhaus entlassen worden war, sei er sofort nach Großbritannien gefahren, um mit seiner Familie Weihnachten zu feiern. Der Mann will aber nach eigener Aussage nach Houston zurückkehren, um sich bei allen Ärzten zu bedanken, die ihn behandelt hatten.
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