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Berlins Regierender Bürgermeister hält landesweite Ausgangsbeschränkungen für unwahrscheinlich

© REUTERS / FABRIZIO BENSCHWeihnachtsshopping in Berlin
Weihnachtsshopping in Berlin - SNA, 1920, 19.01.2021
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Berlins Regierender Bürgermeister und Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz, Michael Müller, geht laut seinen Worten gegenüber dem „ARD“-Morgenmagazin nicht davon aus, dass es deutschlandweit verpflichtende Ausgangsbeschränkungen für alle Bürger geben wird.
Lokale Ausgangsbeschränkungen gibt es schon. Die Zahl der Infektionsfälle sei in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich, sagte er.
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Seit einigen Wochen seien die Infektionszahlen gesunken oder hätten stagniert. Jedoch komme derzeit „eine sehr aggressive Mutation des Virus mit dazu, auf die wir reagieren müssen“.
Ferner sagte Müller, dass es dort, wo die Infektionszahlen sehr hoch seien und wo sich die Maßnahme im Kampf gegen das Coronavirus bewährt habe, auch die Möglichkeit geben werde, die Beschränkungen weiter umzusetzen. „Aber nicht verpflichtend für alle, auch nicht für die mit den niedrigen Zahlen“, präzisierte er.
Auf die Frage, wo die Maßnahmen noch nachzuschärfen sind, sagte Müller: „Ganz eindeutig im Wirtschaftsleben.“
„Und das tut richtig weh, weil wir natürlich auch wissen, in welcher Situation die Unternehmen sind.“
In Berlin sehe man „viel mehr Leben auf den Straßen, als es im März oder April der Fall war“, erläuterte Müller. Deutlich mehr Arbeitgeber hätten in den Frühlingsmonaten Homeoffice angeboten.
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„Dadurch entstehen Verkehre und Kontakte, die muss man einfach weiter reduzieren.“
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil werde einen Vorschlag machen, um die Präsenzpflicht für Arbeitnehmer aufheben zu können. Arbeitgeber müssten laut Müllers Aussagen begründen, warum Arbeitnehmer zur Arbeit kommen müssen.
Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat bisher insgesamt 2.052.028 Corona-Infektionen (Stand: 19.01.2021, 00:00 Uhr) in Deutschland bestätigt. Binnen eines Tages wurden 11.369 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden weitere 989 Todesfälle registriert. An dem Virus sind damit insgesamt 47.622 Menschen gestorben. Genesen sind rund 1.716.200 Personen, rund 24.500 mehr als am Vortag.
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