Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Nord Stream 2: USA wollen Sanktionen gegen Verlegeschiff „Fortuna“ verhängen – Medien

© REUTERS / OLIVER DENZERDer russische Rohrverleger Fortuna in der Ostsee (Archivbild)
Der russische Rohrverleger Fortuna in der Ostsee (Archivbild) - SNA, 1920, 18.01.2021
Abonnieren
Die US-Regierung will nach Angaben der Zeitung „Handelsblatt“ am folgenden Dienstag Sanktionen gegen das russische Verlegeschiff „Fortuna“ und ihren Eigner, die russische Firma KVT-RUS, verhängen.
Washington habe die deutsche Bundesregierung sowie andere europäische Partner am heutigen Montag darüber informiert, heißt es in einem „Handelsblatt“-Bericht. Grundlage für die Entscheidung sei das US-Sanktionsgesetz CAATSA, kurz für „Countering America’s Adversaries Through Sanctions Act“.
„Wir werden weiterhin alle notwendigen und angemessenen Schritte unternehmen, um Nord Stream 2 zu verhindern“, zitiert das „Handelsblatt“ einen Sprecher der US-Botschaft.
Die US-Regierung hoffe, dass „Deutschland seine Position zur Nord-Stream-2-Pipeline überdenkt“, heißt es. Deutschland halte die Sanktionen seinerseits für „illegal“.
Wie sich die Sanktionen gegen das Verlegeschiff „Fortuna“ auswirken würden, sei unklar. Der Eigner des Schiffs, das russische Unternehmen KVT-RUS, dürfte dem Bericht zufolge den Zugang zum US-Finanzsystem und zum nordamerikanischen Markt verlieren.

Nord Stream 2

Das Projekt umfasst den Bau von zwei Strängen einer Gaspipeline mit einer Gesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern pro Jahr von der russischen Küste durch die Ostsee bis nach Deutschland.
Die USA, die verflüssigtes Erdgas auf den europäischen Markt bringen wollen, treten gegen den Bau der Gaspipeline auf. Washington hatte im Dezember 2019 Sanktionen gegen das Nord-Stream-2-Projekt verhängt und von den Partnerunternehmen einen unverzüglichen Arbeitsstopp gefordert. Das schweizerische Unternehmen Allseas stellte daraufhin die Arbeit ein. Im Dezember 2020 hat die Nord Stream 2 AG mit dem Rohrverleger „Fortuna“ einen 2,6 Kilometer langen Abschnitt in Deutschland gebaut.
NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (Archivbild) - SNA, 1920, 15.01.2021
„Wir stehen auch in diesen Zeiten zu Nord Stream 2“ – NRW-Wirtschaftminister Pinkwart
Nach Angaben der Nord Stream 2 AG sind rund 148 Kilometer von der Gesamtlänge der beiden 2460 Kilometer langen Stränge nicht fertig gebaut worden - 120 Kilometer in Gewässern Dänemarks und rund 28 Kilometer in Gewässern Deutschlands.
Mit den dänischen Behörden ist ab 15. Januar die Möglichkeit der Verlegung mit der „Fortuna“ vereinbart. Die deutsche Genehmigung für dieses Schiff gilt bis Ende Mai.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала