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Nachtnews: Israels Armee greift Hamas-Ziele an, Vizekanzler Scholz rechnet mit Lockdown-Verlängerung

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 18.01.2021
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Israels Armee greift Hamas-Ziele an; Vizekanzler Scholz rechnet mit Lockdown-Verlängerung; Hamburg nimmt mehr als 1,5 Mio. Euro durch Corona-Bußgelder ein; Australien will Grenzen dieses Jahr voraussichtlich nicht mehr öffnen; Italiens Regierungschef muss sich erster Hürde im Parlament stellen; Wieder volle Strände in Rio
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

Israels Armee greift Hamas-Ziele an

Nach einem Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen hat die israelische Armee Ziele der dort herrschenden Hamas angegriffen. Kampfflugzeuge hätten unter anderem Tunnel-Baustellen beschossen, teilte das Militär am frühen Morgen mit. Jegliche Terroraktivität, die auf israelisches Gebiet abziele, werde als sehr schwerwiegend angesehen. Israel macht die islamistische Hamas verantwortlich für alle Vorfälle in dem Küstengebiet. Nach Angaben der Armee waren zuvor von dort zwei Raketen abgefeuert worden - sie gingen im Meer nahe der Stadt Aschdod nieder.

Vizekanzler Scholz rechnet mit Lockdown-Verlängerung

Vizekanzler Olaf Scholz rechnet damit, dass Bund und Länder bei ihren Beratungen am morgigen Dienstag die Corona-Beschränkungen verschärfen und um zwei Wochen verlängern. Es müssten weitere Maßnahmen ergriffen werden, sagte der Finanzminister im Talk der Bild. Er gehe davon aus, dass das schon 14 Tage sein können, die noch einmal dazu kommen. Ob dazu auch Ausgangssperren gehören, wollte Scholz nicht ausschließen. Das sei eine mögliche Maßnahme, aber nicht die erste.
Maskenpflicht in Deutschland (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.01.2021
Bund und Länder erwägen bundesweite harte Ausgangssperre

Hamburg nimmt mehr als 1,5 Mio. Euro durch Corona-Bußgelder ein

Die Stadt Hamburg hat bislang mehr als 1,5 Millionen Euro Corona-Bußgelder eingenommen. Bis zum 8. Januar wurden 13.726 Bußgeldbescheide erlassen. Die meisten Verfahren wurden wegen Verstoßes gegen das Abstandsgebot eingeleitet, teilte der Sprecher des Einwohnerzentralamtes, Matthias Krumm, der dpa mit. Hierzu wurden bislang 9929 Verfahren eröffnet. Die diesbezüglichen bisherigen Einnahmen belaufen sich auf 870.790 Euro. Personen, die an öffentlichen Orten nicht den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten, müssen laut Bußgeldkatalog bis zu 150 Euro zahlen.

Australien will Grenzen dieses Jahr voraussichtlich nicht mehr öffnen

Australien wird seine Grenzen aller Voraussicht nach in diesem Jahr nicht mehr für Reisende öffnen. Wie der medizinische Chefberater der australischen Regierung, Brendan Murphy, heute dem Sender ABC sagte, seien freie Reisen im Jahr 2021 trotz eines baldigen Starts der Impfkampagne gegen das Coronavirus nicht zu erwarten. Selbst wenn man einen großen Teil der Bevölkerung geimpft habe, wisse man nicht, ob das die Übertragung des Virus verhindern werde, sagte Murphy. Er halte es für sehr wahrscheinlich, dass auch die Quarantäne-Vorschriften noch eine Weile in Kraft blieben.

Fachkräfte-Zuwanderung wegen Corona deutlich gebremst

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte muss in der andauernden Regierungskrise mit einer Vertrauensabstimmung im Parlament heute eine erste wichtige Hürde überwinden. In der größeren der beiden Kammern will sich der parteilose Jurist gegen Mittag zur Krise erklären. Contes Mitte-Links-Bündnis war am Mittwoch mit dem Austritt der Kleinpartei Italia Viva von Ex-Ministerpräsident Matteo Renzi auseinander gebrochen. Verliert Conte die Abstimmung heute, könnte sein Rücktritt wahrscheinlicher werden.

Wieder volle Strände in Rio

Trotz weiter steigender Corona-Zahlen sind die Strände der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro voll. Dicht an dicht drängten sich die Besucher an den weltberühmten Stränden von Copacabana und Ipanema. Viele trugen keine Maske. Am Sonntag wurden die Straßen entlang der Strände von Copacabana, Ipanema und Leblon und der Park Aterro do Flamengo wieder für den Fahrzeugverkehr geschlossen und zu Freizeitgebieten für die Bewohner Rios umgewandelt. Der Januar ist in Brasilien Ferienzeit.
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