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Drillinge bei der Polizei: Schwestern werden leidenschaftliche Polizistinnen

© AFP 2020 / NICOLAS ASFOURIDeutsche Polizistinnen (Archivbild)
Deutsche Polizistinnen (Archivbild) - SNA, 1920, 18.01.2021
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So etwas kommt wirklich selten vor: Bei der baden-württembergischen Polizei arbeiten Drillinge. Die 24-jährigen Schwestern Lara, Samira und Vanessa Böß sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Nicht alle wollten aber von Anfang an diesen Beruf wählen.
Wie Lara der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, haben die Schwestern als Realschülerinnen Praktika bei der Polizei gemacht. Für die heutige Polizei-Obermeisterin Samira war schon davor klar, dass sie Polizistin werden will. Lara und Vanessa gingen zuerst andere Wege.
Lara fing eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten an. „Nach zwei Wochen wusste ich, dass ich zur Polizei will.“ Mittlerweile ist sie Polizeimeisterin. Und Vanessa wollte eigentlich freie Wochenenden und Zeit für ihr Hobby, den Turnierhundesport. Nach der Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation arbeitete sie zunächst noch in dem Beruf und ist nun als Polizeimeister-Anwärterin in der Ausbildung.
Für sie sei das optimal, weil sie bei ihren Schwestern immer nachfragen könne, wenn sie in der Schule etwas nicht verstanden habe.
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Alle drei Schwestern wohnen zu Hause, daher ist der Beruf oft auch nach Feierabend Thema. Es sei aber kaum langweilig. „Jede erlebt ja etwas Anderes.“ Die Frauen können sich darüber austauschen, wie die anderen beiden in einer Situation reagiert hätten.
Das Trio hat ein gemeinsames Ziel – sie wollen eine Anstellung beim Präsidium in Karlsruhe, ihrer Heimatstadt. Sie geben auch zu, dass ihre Arbeit sich auf das Privatleben auswirkt.
„Man geht anders durchs Leben, wenn man weiß, was alles passieren kann“, sagte Vanessa. Sie achte zum Beispiel mehr auf ihre Taschen oder vermeide großes Gedränge etwa auf Weihnachtsmärkten. Aber man müsse auch abschalten können, betonte Samira. Von Freunden, die mit Drogen zu tun hätten, müsse man sich auch verabschieden, erklärte sie.
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