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Bund und Länder erwägen bundesweite harte Ausgangssperre

© REUTERS / RALPH ORLOWSKIMaskenpflicht in Deutschland (Symbolbild)
Maskenpflicht in Deutschland (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.01.2021
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Zwei Tage vor den geplanten vorgezogenen Beratungen von Bund und Ländern über eine Verschärfung des Lockdowns zeichnen sich erste Details möglicher neuer Corona-Regeln ab. Laut dem Wirtschaftsmagazin „Business Insider” will das Kanzleramt eine bundesweit einheitliche nächtliche Ausgangssperre einführen, wie es sie bereits in Frankreich gibt.
Ebenfalls im Gespräch sei die Einführung einer schärferen Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr. Demnach sollen künftig nur FFP2-Masken getragen werden dürfen, gegebenenfalls aber auch einfachere OP-Masken, teilt die Agentur Reuters am Montag mit. Zudem sei eine Art Home-Office-Pflicht light geplant. Vom Tisch sei eine Reduzierung des Bus- und Bahnverkehrs. Bei Schulen und Kitas zeichne sich bislang eine Fortschreibung der bestehenden Maßnahmen ab.

Homeoffice muss intensiver genutzt werden – Scholz

Beim Thema Homeoffice darf es nicht bei Appellen bleiben, sagte zuvor Finanzminister Olaf Scholz bei „Bild TV” laut einem Tweet seines Ministeriums. „Das muss intensiver genutzt werden, wenn es betrieblich möglich ist. Es geht darum, Kontakte zu vermeiden, bei der Arbeit und auch auf dem Arbeitsweg”, hieß es.
Eine Warteschlange vor einem Corona-Testzentrum in Berlin (17.12.2020) - SNA, 1920, 17.01.2021
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Wieler zurückhaltend zu FFP2-Pflicht

Zuvor war berichtet worden, dass sich Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI) Lothar Wieler zurückhaltend zu einer allgemeineren Pflicht zum Tragen von FFP2-Schutzmasken geäußert hatte. Die Masken böten nur dann einen wirklich größeren Schutz, wenn sie richtig getragen würden, sagte Wieler am Donnerstag mit Hinweis auf die FFP2-Pflicht für den Öffentlichen Nahverkehr in Bayern. Nötig sei wie im medizinischen Sektor eine Aufklärung, wie die Masken zu tragen seien, so Reuters.

Aktuelle Corona-Lage in Deutschland

In Deutschland wurden bisher insgesamt 2.040.659 Infektionen (Stand: 18.01.2021, 00:00 Uhr) bestätigt, das ist ein Plus von 7141 zum Vortag, wie das RKI am Montag mitteilte. Weitere 214 Todesfälle wurden gemeldet, insgesamt sind damit bislang 46.633 Menschen an dem Virus gestorben. Genesen sind in Deutschland rund 1.691.700 Menschen, rund 19.700 mehr als am Vortag. Aktuell gibt es im Land 302.300 Menschen, die aktiv an Covid-19 erkrankt sind, 12.800 weniger als am Vortag.
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