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Berlin ist „Dreh- und Angelpunkt“ vietnamesischer Menschenhändler – BKA

© REUTERS / HANNIBAL HANSCHKEEin Polizeiwagen in Berlin
Ein Polizeiwagen in Berlin - SNA, 1920, 18.01.2021
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Berlin ist aus Sicht des Bundeskriminalamts „Dreh- und Angelpunkt“ vietnamesischer Menschenhändler für Deutschland und Westeuropa. Dies teilte der Referatsleiter Menschenhandel beim BKA, Carsten Moritz, gegenüber dem RBB mit.
Von zentraler Bedeutung sei dabei das Industrie- und Gewerbegebiet im Stadtbezirk Lichtenberg, auf dem sich auch viele vietnamesisch-stämmige Geschäftsleute angesiedelt haben.
Von Berlin aus würden illegal eingeschleuste Vietnamesen an Geschäftsleute in Deutschland und Westeuropa vermittelt.
Bei Kontrollen würden Polizei und Zoll immer wieder auf eingeschleuste, illegal beschäftigte Vietnamesen stoßen, die meist unter widrigsten Bedingungen arbeiten. Die Menschen seien in Restaurants, sowie in Massage- und Nagelstudios, beim Zigarettenschmuggel und in der Schlachtindustrie aber auch in Bordellen und beim illegalen Cannabis-Anbau beschäftigt, so Moritz.
„Diese Schleusungen dienen immer einem Zweck: Menschenhandel“, zitiert der RBB den BKA-Referatsleiter.
Gemeinsam mit zwölf weiteren europäischen Ermittlungsbehörden werde das BKA den Kampf gegen den Menschenhandel von Vietnamesen in Deutschland und Europa ab 2021 zu einem Schwerpunkt machen. Es handle sich um „ein gesamteuropäisches Problem“, das nur europäisch bekämpft werden könne, betonte Moritz.
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