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30 Festnahmen bei Protesten in Minsk

© AFP 2020 / STRINGEREine Protestaktion in Minsk im November
Eine Protestaktion in Minsk im November - SNA, 1920, 18.01.2021
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Wegen Teilnahme an nicht genehmigten Protesten sind in der weißrussischen Hauptstadt am vergangenen Wochenende 30 Personen festgenommen worden.
„Am vergangenen Wochenende hat die Minsker Polizei 30 Personen wegen Teilnahme an nicht genehmigten Veranstaltungen festgenommen und in Polizeigewahrsam gebracht“, teilte der Pressedienst der Hauptverwaltung für Innere Angelegenheiten der Stadt Minsk in seinem Telegram-Kanal mit.
„Trotz wiederholter Warnungen versammelten sich die Menschen in kleinen Gruppen in verschiedenen Bezirken der Hauptstadt“, so die Mitteilung weiter.
Die Protestteilnehmer hätten sich durch eine „nicht registrierte“ Symbolik erkennen lassen. „Die aktivsten von ihnen wurden festgenommen“, heißt es.
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Nach Angaben des Pressedienstes laufen derzeit Ermittlungen an, um auch weitere aktive Teilnehmer der Proteste zu identifizieren, die nicht festgenommen worden seien.

Unruhen in Weißrussland

Bei den Präsidentenwahlen in Weißrussland am 9. August 2020 hatte Alexander Lukaschenko mit mehr als 80 Prozent der Wählerstimmen nach offiziellen Angaben zum sechsten Mal in Folge gesiegt. Die Opposition erkannte das Ergebnis nicht an und erklärte seine Herausforderin Tichanowskaja zur wahren Siegerin. Daraufhin kam es landesweit zu Protesten, die von den Ordnungskräften zunächst gewaltsam niedergeschlagen wurden. Seit Beginn der Proteste kamen mehr als 30.000 Menschen in Polizeigewahrsam. Die Opposition fordert Lukaschenkos Rücktritt, die Freilassung aller politischen Gefangenen und Neuwahlen.
Die EU erkennt Lukaschenko nicht mehr als Präsidenten an und hat Tichanowskaja und der Demokratiebewegung breite Unterstützung zugesichert. Minsk sieht Tichanowskaja wiederum als Gefahr für die nationale Sicherheit und hat die Oppositionsführerin deshalb zur Fahndung ausgeschrieben.
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