Frachter vor türkischer Küste untergegangen – vier Tote

© SNA / Ilja Timin  / Zur BilddatenbankFrachtschiff (Symbolbild)
Frachtschiff (Symbolbild)  - SNA, 1920, 17.01.2021
Vor dem türkischen Küstenort Inkumu im Schwarzen Meer ist ein russisches Frachtschiff untergegangen. An Bord sollen sich 13 Menschen (alle ukrainische Staatsbürger) befunden haben. Die Besatzungsmitglieder sollen das Schiff in drei Rettungsbooten verlassen haben.
Laut dem Gouverneur der türkischen Provinz Bartin, Sinan Güner, ist das Schiff „Arvin“ unweit des Inkumu-Strandes in der Provinz Bartin gesunken. Rettungskräfte seien bereits im Einsatz. Nach letzten Angaben konnten bereits fünf Besatzungsmitglieder in Sicherheit gebracht werden. Vier Tote seien geborgen worden. Das ukrainische Außenministerium bestätigte, dass es sich bei zehn Crewmitgliedern um ukrainische Staatsbürger handle.
Die eingeleitete Rettungsaktion würde durch ungünstige Wetterbedingungen erschwert, so der Gouverneur laut der Nachrichtenagentur „Anadolu“. Wie es heißt, ist eine Fregatte des türkischen Verteidigungsministeriums ebenfalls an dem Rettungseinsatz beteiligt.
Das Schiff war vom georgischen Hafen Poti zur bulgarischen Stadt Burgas unterwegs. Laut dem Schiffortungsdienst Vesselfinder wurde das Frachtschiff 1975 gebaut und lief bis 1992 unter russischer Flagge. Nach Angaben von Fleetphoto wurde der Frachter 2016 zuletzt in der Republik Palau registriert.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала