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Rückkehr nach Russland: Nawalny steigt ins Flugzeug – Video

© REUTERS / STAFFNawalny kehrt nach Russland zurück
Nawalny kehrt nach Russland zurück - SNA, 1920, 17.01.2021
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Der russische Kreml-Kritiker Alexej Nawalny ist am Sonntag auf dem Flughafen BER in ein Flugzeug eingestiegen, um nach seinem mehrmonatigen Aufenthalt in Deutschland nach Russland zurückzukehren.
Zahlreiche Experten, Politologen und Medien spekulieren, dass Nawalny in der Heimat eine Festnahme drohe. Der Kreml-Kritiker scheint dies aber nicht zu befürchten:
„Ich, verhaftet? Ich bin eine unschuldige Person”, sagte Nawalny den Journalisten beim Einsteigen.
Mit der Fluglinie „Pobeda” soll Nawalny um 19.20 Uhr Ortszeit (17.20 MEZ) am Moskauer Airport Wnukowo landen.

Fall Nawalny

Alexei Nawalny war am 20. August auf einem Flug von Tomsk nach Moskau zusammengebrochen. Er wurde zunächst in einem Omsker Krankenhaus behandelt und dort in ein künstliches Koma versetzt. Der 44-Jährige wurde später auf Drängen seiner Familie in die Berliner Universitätsklinik Charité verlegt. Anfang September wurde Nawalny aus dem Koma geholt und bereits am 23. September aus der Charité entlassen.
Die Bundesregierung sprach bereits am 2. September von einer Vergiftung Nawalnys mit einem Nervenkampfstoff der „Nowitschok“-Reihe, nachdem Untersuchungen eines Spezial-Labors der Bundeswehr die Belege dafür geliefert hätten. Laut dem Omsker Krankenhaus wurden in Nawalnys Blut und Urin kein Gift oder Spuren davon entdeckt, als vorläufige Diagnose wurde eine Stoffwechselstörung angegeben, die ein drastisches Absinken des Blutzuckerspiegels verursacht haben soll.
Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) teilte im Oktober mit, dass in den Blut- und Urinproben des russischen Bloggers und Kreml-Kritikers Alexej Nawalny Giftspuren festgestellt worden seien, welche auf einen der Nowitschok-Gruppe ähnlichen Nervenkampfstoff schließen ließen. Dieser soll jedoch nicht in der Chemiewaffenkonvention gelistet sein. Die Untersuchung beruhte demnach auf eigenen Analysen der OPCW und soll mit den Befunden der Spezial-Labore in Deutschland, Frankreich sowie in Schweden übereingestimmt haben.
Russland hat wiederholt betont, dass Deutschland bei seinen Anschuldigungen keine Beweise vorgelegt hat.
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