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„Unglaubwürdig“: RDIF zu Berichten über Verweigerung der Registrierung von „Sputnik V“ in Brasilien

© SNA / Wladimir Astapkowitsch  / Zur BilddatenbankRussischer Impfstoff „Sputnik V“
Russischer Impfstoff „Sputnik V“  - SNA, 1920, 17.01.2021
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Der russische Direktinvestitionsfonds (RDIF) hat Medienberichte, wonach Brasilien auf eine beschleunigte Zulassung des russischen Impfstoffes „Sputnik V“ verzichtete, als unglaubwürdig bezeichnet.
Die brasilianische Regulierungsbehörde habe zusätzliche Informationen über das Präparat angefordert, hieß es vonseiten des Fonds.
„Im Zusammenhang mit den von mehreren Medien verbreiteten unglaubwürdigen Informationen, wonach Brasilien auf eine beschleunigte Registrierung des Impfstoffs ‚Sputnik V‘ verzichtet hat, teilen wir mit, dass die Nationale Agentur für Gesundheitsüberwachung (ANVISA) zusätzliche Informationen bezüglich des Impfstoffs ‚Sputnik V‘ angefordert hat, die demnächst zur Verfügung gestellt werden“, folgt aus einem Kommentar des RDIF.
Die Anforderung der zusätzlichen Informationen durch die Regulierungsbehörde sei ein Standardverfahren und bedeute keine Verweigerung der Registrierung.
Unter anderem habe der brasilianische Kongress ein Gesetz gebilligt, das im Falle der Verabschiedung automatisch die Verwendung von Impfstoffen ermöglichen werde, die in einer Reihe von Ländern, einschließlich Russland, registriert worden seien, heißt es. Das Dokument sei bereits dem Senat zur Erörterung vorgelegt worden.
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Der RDIF macht unter anderem darauf aufmerksam, dass im Rahmen der Desinformationskampagne gegen „Sputnik V“ falsche Informationen gezielt in der Nachtzeit und am Wochenende verbreitet würden, um den Prozess ihrer Überprüfung zu erschweren.
Der Pressedienst des RDIF arbeite rund um die Uhr und bitte Journalisten, die Informationen vor ihrer Veröffentlichung zu überprüfen, um die Verbreitung von falschen Inhalten zu vermeiden.

„Sputnik V“

Das russische Gesundheitsministerium hatte im August den weltweit ersten Impfstoff zur Prävention der Covid-19-Erkrankung registriert, der vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau gemeinsam mit dem RDIF entwickelt worden war. Der Impfstoff besteht aus zwei Komponenten, die in dreiwöchigem Abstand verabreicht werden.
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