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Britische Regierung will Abschaffung von Denkmälern verhindern

© AFP 2021 / HANDOUTRettungsaktion nach dem Umstürz der Statue des früheren Sklaventreibers Edward Colston in Bristol
Rettungsaktion nach dem Umstürz der Statue des früheren Sklaventreibers Edward Colston in Bristol - SNA, 1920, 17.01.2021
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In der Debatte um umstrittene Denkmäler will die britische Regierung die Gedenkstätten des Landes vor Abschaffung oder Umbenennung bewahren.
„Ich werde das Gesetz ändern, um historische Denkmäler zu schützen und klarzumachen, dass wir die Fehler vergangener Generationen nicht wiederholen“, zitiert die Deutsche Presse-Agentur den britischen Bauminister Robert Jenrick. Künftig müsse ein formaler Prozess eingeleitet werden, wenn Teile des kulturellen britischen Erbes entfernt werden sollten, so Jenrick in einem Gastbeitrag im „Sunday Telegraph“. Details zu seinem Gesetzesvorstoß will der konservative Politiker am Montag im Parlament erläutern.
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In Bristol war im vergangenen Sommer eine Statue des früheren Sklaventreibers Edward Colston von Demonstrierenden umgestürzt worden. Auch eine Statue des früheren Premiers Winston Churchill auf dem zentralen Londoner Parliament Square war wiederholt attackiert worden. Zudem gibt es Debatten über die Umbenennung von Straßen, Plätzen oder Denkmälern, die im Zusammenhang mit Großbritanniens kolonialer Vergangenheit stehen. Minister Jenrick kritisierte die oppositionelle Labour-Partei dafür, einige dieser Vorstöße zu unterstützen. „Wir werden Großbritanniens Statuen vor den wachsamen Militanten retten, die unsere Vergangenheit zensieren wollen“, schrieb Jenrick.
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