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Irans Atomprogramm: USA verabschieden neue Sanktionen

Iranische Flagge (Archivfoto) - SNA, 1920, 16.01.2021
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Im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm hat Washington am Freitag weitere Sanktionen gegen Teheran verhängt. Das geht aus einer Pressemitteilung des US-Außenministers Mike Pompeo hervor.
Die Restriktionen sind gegen die iranischen Nuklear-, ballistischen Raketen- und Militärprogramme gerichtet. Das Außenministerium identifizierte 15 spezifische Materialien, die in diesen Programmen verwendet werden. Deren Lieferung an Teheran werde künftig mit US-Sanktionen belegt.
Begründet wird diese Entscheidung damit, dass Irans Nuklear-, Raketen- und Militärprogramme eine anhaltende Bedrohung für die Sicherheit der Welt darstellen, so Pompeo.
Die Atomanlage Arak, 250 Kilometer südwestlich der iranischen Hauptstadt Teheran (Archivfoto) - SNA, 1920, 10.01.2021
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Sanktionsdruck gegen Teheran

Im Oktober hatte die US-Regierung auch Sanktionen gegen den iranischen Ölsektor verhängt. Die Regierung in Teheran warf den USA einen „Wirtschaftskrieg“ gegen den Iran vor.
US-Präsident Donald Trump hatte das internationale Atomabkommen mit dem Iran im Mai 2018 einseitig aufgekündigt. Sechs Monate später hatten die USA ihre bislang härtesten Wirtschaftssanktionen gegen den Iran in Kraft gesetzt, die in erster Linie auf die iranische Ölindustrie abzielen – die größte Einnahmequelle des Landes. Nach und nach folgten weitere Strafmaßnahmen gegen Teheran. Die USA wollen den Iran mit den Sanktionen dazu zwingen, ein erweitertes und strengeres Atomabkommen zu verhandeln. Teheran lehnt das ab.
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