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Corona in Deutschland: Immer weniger positive Tests – immer größer Furcht vor Mutationen

© SNA / Alex McBrideChaos in Großbritannien nach Coronavirus-Mutation
Chaos in Großbritannien nach Coronavirus-Mutation - SNA, 1920, 16.01.2021
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Im Vorfeld des nächsten Bund-Länder-Gipfels über neue Corona-Maßnahmen werden trotz zuletzt gesunkener Zahlen von Neuinfektionen Rufe nach verschärften Auflagen lauter.
Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans forderte, dass es in der Debatte über strengere Regeln keine Tabus geben dürfe. Es müsse auch über mögliche Ausgangssperren gesprochen werden, sagte der CDU-Politiker gegenüber der „Rheinischen Post“. Es geht auch um eine Ausweitung der Arbeit von zu Hause aus, um vor allem Kontakte und damit Ansteckungsrisiken im Öffentlichen Nahverkehr zu mindern.
Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach forderte einen harten Lockdown. „Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder geht es mit dieser Form des Lockdowns noch mindestens sechs bis acht Wochen weiter, bei 500 bis 1000 Toten am Tag und einem hohen Risiko, dass sich die Mutation weiter verbreitet“, sagte er derselben Zeitung. Oder es gebe „einen wirklich harten Lockdown, der aber nicht so lange ginge“.
Lockdown in Deutschland (Symbolbild) - SNA, 1920, 16.01.2021
Covid-19-Prognose: Lockdown-Ende frühestens Mitte Februar möglich
Kanzlerin Angela Merkel und das RKI hatten kritisiert, dass die Mobilität der Menschen immer noch zu hoch sei. Die Sorge ist, dass sich die Virus-Mutationen ähnlich schnell wie in Großbritannien oder Irland ausbreiten könnten, wenn es täglich immer noch Zehntausende Neuinfektionen in Deutschland gibt.
Wie das Robert Koch-Institut (RKI) meldete, sind weitere 980 Menschen in Deutschland in Verbindung mit dem Virus gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei Neuinfektionen, also die Fallzahlen pro 100.000 Einwohner und Woche, sinkt auf 139,2 von zuletzt 146. Sie ist damit aber immer noch weit von dem Zielwert von 50 entfernt, mit dem das Virus unter Kontrolle gebracht und das Gesundheitssystem entlastet werden könnte. Erst unterhalb dieser Schwelle sollen Gesundheitsämter mit ihrer derzeitigen Personalbesetzung wieder alle Infektionsketten nachverfolgen können. Insgesamt sind nun über 2,019 Millionen Ansteckungen bestätigt und 45.974 Todesfälle registriert worden.
Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Samstag 18.678 Neuinfektionen – das sind gut 6000 Fälle weniger als am Samstag voriger Woche. Zugleich befürchten Politiker eine Ausbreitung hochansteckender Virus-Mutationen. So teilten die Flensburger Behörden am Freitagabend mit, dass es in der norddeutschen Stadt mehrere Verdachtsfälle gebe.
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