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Unentbehrlich für Hightech: China will mehr Kontrolle über Seltenerdmetalle-Industrie

Seltenerdoxiden - SNA, 1920, 16.01.2021
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Das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnik hat laut Medienberichten neue geplante Richtlinien veröffentlicht, die die ganze Kette der Gewinnung von Seltenerdmetallen bis zu deren Export regulieren werden.
Wie die englischsprachige Tageszeitung „China daily“ am Samstag schreibt, will Peking den staatlichen Schutz der Ressourcen verstärken. Die öffentliche Besprechung der geplanten Vorgabe soll bis zum 15. Februar möglich sein.
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Dem Blatt zufolge werden Lizenzen, Projektgenehmigungen und Quoten für die Förderung, Separation und das Schmelzen der Metalle betroffen sein. Die Unternehmer seien verpflichtet, im Rahmen der Gesetze für Exportkontrolle zu handeln. Das Ministerium wolle eine „illegale, zerstörende, ungeplante und übermäßige Förderung sowie Schleichhandel“ ins Visier nehmen.
Die neuen Richtlinien sollen den chinesischen Behörden mehr Kontrolle über die für moderne Technologien entscheidende Branche und mehr Hebelkraft in der internationalen Diplomatie geben, berichtet die japanische Zeitung „Nikkei“. Sie verbindet die vorgesehene Maßnahme mit dem Handelsstreit zwischen Peking und Washington.
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Viele Technologien – etwa die Produktion von Akkus für Elektroautos, von Magneten für Windkraftgeneratoren oder von Katalysatoren für die Industrie – sind auf Komponenten aus Seltenerdmetallen angewiesen.
Die größten Vorkommen von diesen Rohstoffen befinden sich in der Inneren Mongolei in China. Der Anteil des Landes an der globalen Produktion von Seltenerdmetallen liegt „Nikkei“ zufolge bei über 60 Prozent. Die Vereinigten Staaten importieren diese knappen Mineralien zu 80 Prozent aus China.
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