Wegen Corona-Mutation: Lufthansa reduziert Flüge nach Südafrika

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Flugzeug der Lufthansa (Archivbild) - SNA, 1920, 15.01.2021
Vor dem Hintergrund der Verbreitung der neuen Coronavirus-Variante reduziert die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa ihre Flüge nach Südafrika. Damit passt sie ihr Flugangebot an die gesunkene Nachfrage an, wie die Pressestelle der Airline am Freitag der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
Ab dem 25. Januar wird die Lufthansa nur dreimal statt fünfmal pro Woche aus Frankfurt nach Johannesburg fliegen. Die Flüge auf der Strecke München-Kapstadt werden für den Winterflugplan ganz gestrichen.
Die Austrian Airlines, die zur Lufthansa-Gruppe gehört, hat wegen des behördlich angeordneten Landeverbots in Österreich ihre Flüge zwischen Wien und Kapstadt noch Ende Dezember ausgesetzt. Doch die Fluggesellschaft Swiss, eine weitere Lufthansa-Tochter, fliegt aus Zürich nach Johannesburg unverändert. Alle betroffenen Passagiere würden laut Lufthansa entsprechend umgebucht.
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Südafrikanische Corona-Mutation

Mitte Dezember teilten südafrikanische Behörden mit, es gebe eine zweite Pandemie-Welle, die durch eine neue Variante des Coronavirus erschwert werde. Die südafrikanische Mutation hat Experten zufolge Ähnlichkeiten mit der Virus-Mutation in Großbritannien, hat sich aber demnach unabhängig entwickelt.

Die höchsten Corona-Zahlen in Afrika

In Südafrika sind aktuell 1.296.806 Menschen mit dem neuartigen Virus infiziert, etwas mehr als 35.800 Personen sind bereits daran gestorben. Damit weist das Land die höchsten Corona-Zahlen in Afrika auf.
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