USA nehmen Xiaomi in die Blacklist der Militärfirmen auf

© AP Photo / Kin CheungXiaomi (Symbolbild)
Xiaomi (Symbolbild) - SNA, 1920, 15.01.2021
Die Trump-Administration hat am Donnerstag neun chinesische Firmen auf die schwarze Liste gesetzt, die vermutlich mit dem Militär in der Volksrepublik China in Verbindung stehen. Darunter sind der Flugzeughersteller Comac und der Telefonhersteller Xiaomi, teilte Reuters mit.
Die Unternehmen unterliegen dem neuen US-Investitionsverbot, das amerikanische Investoren zwingt, bis zum 11. November 2021 ihre Beteiligungen an den auf der schwarzen Liste stehenden Unternehmen zu veräußern.
Die chinesische Botschaft in Washington, Xiaomi und Comac haben sich zu dem Bericht noch nicht geäußert.

US-Investitionsverbot

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch ein Dekret zum Verbot von Transaktionen mit Wertpapieren von Unternehmen unterzeichnet, die sich im Besitz oder unter der Kontrolle des chinesischen Militärs befinden. Dies soll ein zusätzlicher Schritt zur Bekämpfung der Bedrohung durch Wertschriftenanlagen sein, die chinesische Militärunternehmen finanzieren. Sein Nachfolger Joe Biden könnte diese Maßnahmen ablehnen.
Siegel des US Department of the Treasury (Finanzministerium der Vereinigten Staaten)
 - SNA, 1920, 18.12.2020
„Zunehmend aggressiver Gegner“: USA setzen Dutzende chinesische Unternehmen auf schwarze Liste

US-amerikanische schwarze Liste

In Dezember hatte die US-Regierung rund 60 chinesische Unternehmen auf eine schwarze Liste gesetzt, um den Zugang der Chinesen zu Technologie aus den USA abzuschneiden. Wie es zur Begründung hieß, sollte diese Maßnahme vor allem dem Schutz der nationalen Sicherheit dienen.
Insgesamt sollen 689 Unternehmen auf der betreffenden schwarzen Liste der USA stehen – bei 296 handele es sich um chinesische Firmen, unter denen auch der Chip-Hersteller SMIC und der Technologiekonzern Huawei sind.
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