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Söder ruft Grüne auf: Zwischen bürgerlich und links entscheiden

© AP Photo / Markus SchreiberBayerns Ministerpräsident Markus Söder (Archiv)
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (Archiv) - SNA, 1920, 15.01.2021
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Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Markus Söder hat sich am Freitag gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl im Herbst über die Union sowie die Grünenpartei geäußert.
Aus der Sicht des Politikers sollte sich die Partei mit Robert Habeck und Annalena Baerbock an der Spitze auf eine Wunschkoalition festlegen, sonst wäre es „nicht ehrlich“ und würde auch „kein Vertrauen bei den Wählern“ wecken.
„Die Grünen müssen erstmal klären, in welche Richtung sie wirklich gehen wollen: Schwarz-Grün oder Rot-Rot-Grün“, zitiert die Nachrichtenagentur dpa Söder.
Die Grünen sollen sich demzufolge entscheiden, ob sie bürgerlich oder links sein wollen. „Beides zusammen geht nicht. Die Wähler wollen wissen, was sie nach einer Wahl erwartet.“
Die Grünen-Chefs Annalena Baerbock und Robert Habeck bei einer Aktion von Fridays for Future in Hamburg am 21. Februar 2020.  - SNA, 1920, 15.01.2021
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Es gebe in Deutschland eine große Sehnsucht nach frischen Ideen, Veränderung und Modernität, meinte der CSU-Chef. „Und nicht nach einer Rückkehr in die siebziger Jahre, wie es das Modell Rot-Rot-Grün bedeuten würde.“
Die Union rief er auf, das Erbe von Kanzlerin Angela Merkel zu bewahren. Sie gehöre zu „den ganz großen Kanzlern der bundesrepublikanischen Geschichte“, für ihre Person und ihre Politik gebe es eine „enorm hohe Zustimmung in Deutschland“.
„Jeder, der glaubt, durch einen Bruch mit Angela Merkel die Bundestagswahl gewinnen zu können, irrt fundamental“, warnte Söder. „Ihr Erbe muss bewahrt und gleichzeitig mit neuen Ideen für die nächste Etappe der deutschen Politik angereichert werden.“
Mit Blick auf die Kanzlerkandidatur der Union wiederholte der bayerische Ministerpräsident, dass die Kür so spät wie möglich erfolgen sollte. In der CDU werde nach Söders Angaben diskutiert, dass es bislang „keinen geborenen Kandidaten“ gebe. Wer der Richtige sei, hänge auch „vom inhaltlichen Profil ab, mit dem wir in die Bundestagswahl gehen wollen“.
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Im März oder April wollen sich CDU und CSU dann auf einen gemeinsamen Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl einigen.
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