Vor Bidens Vereidigung: Airlines verbieten Waffenbeförderung und Alkohol auf Flügen nach Washington

© AP Photo / Jacquelyn MartinRonald-Reagan-Flughafen nahe Washington (Archivbild)
Ronald-Reagan-Flughafen nahe Washington (Archivbild) - SNA, 1920, 15.01.2021
Angesichts der Androhung von mehr Gewalt rund um die Amtseinführung von Joe Biden verschärfen mehrere US-Fluglinien sowie die Verkehrssicherheitsbehörde die Sicherheitsregeln für Flüge nach Washington, melden US-Medien übereinstimmend.
Das FBI soll Informationen erhalten haben, dass in den Tagen vor der Vereidigung des gewählten Präsidenten Joe Biden (am 20. Januar) Proteste vor den Kapitol-Gebäuden aller Bundesstaaten sowie vor dem Parlament in Washington geplant sind. FBI-Chef Christopher Wray sprach von „besorgniserregendem Online-Gerede”, darunter Aufrufen zu bewaffneten Protesten. Als Reaktion verschärft die Verkehrssicherheitsbehörde TSA die Passagierkontrollen.
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Am Donnerstag kündigte der Chef der Fluggesellschaft Delta in einer Sendung von CNBC an, es würden vorübergehend keine Waffen als aufgegebenes Gepäck auf Flügen nach Washington akzeptiert – mit Ausnahme von Strafverfolgungsbeamten. Kurz darauf folgten die Fluglinien American, Southwest, United und Alaska dem Beispiel von Delta und führten ein entsprechendes Verbot ein.
American Airlines teilte gegenüber CNN mit, es werde auf Flügen nach Washington kein Alkohol angeboten.
Darüber hinaus haben alle erwähnten Fluggesellschaften Flugverbote für Passagiere angekündigt, die die Maskenpflicht nicht einhalten.
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