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Auf den Skiern zur Arbeit? Schnee-Chaos in der Schweiz

© REUTERS / ARND WIEGMANNFolgen eines starken Schneefalls in Zürich, 15. Januar 2020
Folgen eines starken Schneefalls in Zürich, 15. Januar 2020 - SNA, 1920, 15.01.2021
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Nachdem Madrid im Winterchaos versunken ist, wacht nun auch die Schweiz unter der Schneedecke auf. In den letzten Tagen sind in der Schweiz Neuschnee-Rekorde gebrochen worden, die zum Teil weit in das letzte Jahrhundert reichen. In Zürich brach gar der gesamte Verkehr mit Bussen und Straßenbahnen zusammen.
Ein Schneefall, wie es ihn lange nicht mehr gab – die Schweiz versinkt am Freitagmorgen im Tiefschnee. Vor allem die Zürcher hat der überraschende Schnee sehr getroffen: Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) meldete rund 300 Polizeieinsätze im gesamten Kanton. Auch Straßenbahnen und Busse fallen bereits seit Donnerstagabend in der gesamten Stadt und der Agglomeration aus.
Daniela Tobler, die Mediensprecherin der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ), sagt zum SRF: „Die Tramstrecken sind zum Teil nicht frei. Wir hatten drei Depots, aus denen wir mit den Trams gar nicht rausfahren konnten. Es gibt vor allem auch viele Bäume, die umgeknickt sind, und Äste, die die Fahrleitungen beeinträchtigt haben.“ Momentan werden prioritär die Straßenbahnlinien repariert, die zu den Krankenhäusern der Stadt führen.
Der Verlust an Mobilität forderte viele Menschen dazu auf, auf ihrem Arbeitsweg Kreativität zu zeigen. So auch in Uster, einer Gemeinde im Kanton Zürich. Dort waren einige Menschen sogar gezwungen, ihre Skier auszupacken.

Gesamte Schweiz betroffen?

Eine solche Menge an Schnee verzeichnete die Stadt äußert selten: Um genauer zu sein, waren es bisher nur zweimal mehr Schnee seit Beginn der Aufzeichnung. Den Rekord hält der März 2006, als es in Zürich 45 Zentimeter Neuschnee gab. Im Jahr 1963 wurden 35 Zentimeter Neuschnee verzeichnet. An dritter Stelle steht nun der Januar 2021 mit insgesamt 33 Zentimetern Neuschnee.
Auch wenn Zürich die größte Menge an Neuschnee seit dem März 2006 hat, so zeichneten auch viele Bergdörfer und andere Städte Rekordmaße auf. Während Zürich mit 33 Zentimetern Neuschnee aufwachte, war es im Kanton Glarus ein halber Meter. In Bergdörfern wie Sargans waren es sogar 80 Zentimeter Neuschnee.
In anderen Regionen sieht es nicht so aus. So beispielsweise in der Bundeshauptstadt Bern, die gänzlich vom Schnee verschont blieb.
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