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Impfstart mit „CoronaVac“ in der Türkei – auch Präsident Erdogan vakziniert

© REUTERS / MURAT CETINMUHURDAR/PPODer türkische Präsident Tayyip Erdogan mit dem Corona-Impfstoff CoronaVac geimpft
Der türkische Präsident Tayyip Erdogan mit dem Corona-Impfstoff CoronaVac geimpft  - SNA, 1920, 14.01.2021
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In der Türkei haben Medienberichten zufolge die Impfungen gegen das neuartige Coronavirus mit dem Serum des chinesischen Herstellers Sinovac begonnen, für den am Mittwochabend eine Notfallzulassung im Land erteilt worden ist
Am ersten Tag hätten über 250.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Gesundheitswesens den Impfstoff verabreicht bekommen, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag auf seiner Website mit. Auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ließ sich am Donnerstag impfen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.
Nach dem Gesundheitspersonal sollen Menschen über 65 Jahren geimpft werden, in einer zweiten Phase dann Mitarbeiter einiger Ministerien, Lehrpersonal sowie Gefangene.

Vakzin „ausreichend sicher“

Tests hätten ergeben, dass der Impfstoff „CoronaVac“ „ausreichend sicher“ sei, sagte Gesundheitsminister Fahrettin Koca, ohne Details zu nennen. Anschließend ließ sich Koca vor laufenden Kameras in einem Krankenhaus impfen.
Die Türkei hatte Ende Dezember drei Millionen Dosen des chinesischen Impfstoffs erhalten. Das Land mit etwa 83 Millionen Einwohnern hat seit März rund 2,3 Millionen Corona-Infektionsfälle und rund 23.000 Todesfälle registriert. Am Mittwoch wurden 9554 Neuinfektionen gemeldet.
Kritik zum Impfstart kam von der türkischen Ärztevereinigung (TTB). Die Familiengesundheitszentren, die unter anderem die Impfungen in den 81 Provinzen durchführen sollen, seien damit überfordert, sagte der Vorsitzende für Allgemeinmedizin von der TTB, Emrah Kirimli, dem Online-Protal „Gazete Duvar“. Die Ausstattung in vielen Zentren reiche nicht aus, zudem gebe es häufig zu wenig Personal.
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