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Athen fordert Rückkehr von Migranten in die Türkei – und will mehr EU-Unterstützung

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Griechenland hat laut einem Medienbericht eine sofortige Rückkehr von insgesamt 1450 abgewiesenen Asylbewerbern in die Türkei gemäß der EU-Türkei Erklärung von 2016 gefordert. Die entsprechenden Anträge sind demzufolge bei der Europäischen Kommission und EU-Grenzschutzagentur Frontex eingereicht worden.
Es handele sich um die Personen, die keinen Anspruch auf internationalen Schutz hätten, berichtete das Portal „naftemporiki.gr“ am Donnerstag.
Die Türkei weigere sich unter Verweis auf die coronabedingten Schwierigkeiten, 1450 Migranten zurückzunehmen, hieß es aus dem griechischen Migrationsministerium.
„Wir erwarten, dass die Türkei die Rückführung von Migranten auf der Grundlage der gemeinsamen Erklärung mit der EU akzeptiert“, erklärte Migrationsminister Notis Mitarakis.
Die griechische Einwanderungspolitik bezeichnete Mitarakis als „streng“, aber „fair“. Auch stellte er fest, dass es derzeit möglich geworden sei, die illegalen Einwanderer schneller zurückzuführen, da wegen des Coronavirus stärkere Kontrollen gelten würden.

EU-Türkei-Erklärung

Im März 2016 hatten die EU und die Türkei vereinbart, dass alle Migranten, die auf den griechischen Inseln im Osten der Ägäis ankommen, zurück in die Türkei gebracht werden können, wenn ihr Asylantrag abgelehnt wird. Insgesamt befinden sich nach Angaben der griechischen Koordinationsbehörde für Asyl 17.000 Migranten auf den Inseln. Vor einem Jahr lebten auf Lesbos, Chios, Samos, Leros und Kos noch mehr als 42.000 Migranten in völlig überfüllten Auffanglagern.
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