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Trumps YouTube-Konto für mindestens eine Woche gesperrt

YouTube-Logo - SNA, 1920, 13.01.2021
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YouTube hat das Konto des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump für mindestens eine Woche gesperrt, nachdem dort ein Video veröffentlicht wurde, das angeblich zu Gewalt angestiftet hatte.
„Nach sorgfältiger Überprüfung und angesichts der Besorgnis über das anhaltende Gewaltpotential haben wir neue Inhalte entfernt, die auf den Kanal von Donald J. Trump hochgeladen wurden, und eine Verwarnung wegen eines Verstoßes gegen unsere Richtlinien zur Anstiftung zu Gewalt ausgesprochen”, sagte ein YouTube-Sprecher in einer Erklärung.
Auch die Kommentarbereiche unter den Videos wurden ausgeschaltet.
Telegram Messenger (Symbolbild) - SNA, 1920, 12.01.2021
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Nun darf der Kanal mindestens sieben Tage lang keine neuen Aufnahmen oder Livestreams hochladen. Die Sperre soll in einer Woche überprüft werden. Sollte danach aber ein weiteres Trump-Video eine Warnung bekommen, wird eine erneute Sperre zwei Wochen dauern, und eine dritte Verletzung der YouTube-Politik könnte zu einer Löschung des Accounts führen.
Zuvor hatte YouTube – neben anderen Plattformen wie Twitter und Facebook – das Konto des US-Staatschefs bereits kurzfristig suspendiert. Am Samstag hatte Twitter den Account Trumps dauerhaft gesperrt.

Chaos am Kapitol

Am 6. Januar erstürmten Anhänger des scheidenden Präsidenten das US-Parlamentsgebäude Kapitol, als dort der Prozess der formellen Bestätigung von Joe Biden als gewählter Präsident lief. Die Protestler griffen die Bereitschaftspolizei mit Rohren und chemischen Reizstoffen an.
Vier Menschen kamen während der Proteste ums Leben – darunter eine Frau, die von der Polizei erschossen wurde. Auch ein Polizist erlag später seinen Verletzungen im Krankenhaus. Dutzende Protestler wurden nach den Protesten verhaftet, darunter auch Menschen, die während der Demo Sturmgewehre und Munition bei sich hatten.
Donald Trump und Mike Pence (Archivbild) - SNA, 1920, 12.01.2021
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Trump wird beschuldigt, die Ausschreitungen angestiftet zu haben. Später löschte er die ermutigenden Botschaften, verurteilte die Gewalt am Kapitol und versprach eine geordnete Machtübergabe an Joe Biden. Obwohl die Vereidigung Bidens in nur einer Woche – am 20. Januar – stattfindet, forderten mehrere US-Politiker Trumps Amtsenthebung in den verbliebenen Tagen. Die Demokraten drängten das Kabinett zur Entmachtung des Präsidenten aufgrund des 25. Verfassungszusatzes.
Am Montag brachten die Demokraten im US-Repräsentantenhaus eine Resolution zur Einleitung eines zweiten Amtsenthebungsverfahrens gegen Trump ein.
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