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Kein Bruch mit der Ära Merkel: Ex-Unionsfraktionschef Merz legt seine Zukunftsvision dar

© AP Photo / Jens MeyerCDU-Politiker Friedrich Merz bei einem Parteitag in Leipzig, 22. November 2019
CDU-Politiker Friedrich Merz bei einem Parteitag in Leipzig, 22. November 2019 - SNA, 1920, 13.01.2021
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Der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat am Mittwoch bei einer Klausur der baden-württembergischen CDU-Landtagsfraktion angekündigt, im Fall seiner Wahl zum CDU-Bundesvorsitzenden keinen Bruch mit der Ära Merkel zulassen zu wollen.
„Nach Angela Merkel die Zeit zu gestalten, wird - ob wir das wollen oder nicht - von der Bevölkerung in Deutschland als eine tiefe Zäsur empfunden“, sagte Merz bei der Veranstaltung, zu der er digital zugeschaltet war.
„Ich möchte alles tun, um zu vermeiden, dass daraus ein Bruch wird. Das wird kein Bruch. Wir wären völlig verrückt, wenn wir das anders machen würden“, sagte Merz.
Aber auch nach der Corona-Pandemie werde es nicht einfach zurückgehen zur Normalität. Auf das Land kämen eine Reihe nationaler und internationaler Aufgaben zu. Der künftige CDU-Parteichef werde das Gesicht der Partei und des Landes prägen.
Am Samstag wird auf einem digitalen Parteitag der Nachfolger von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer gewählt. Zur Wahl stehen neben Merz NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Außenpolitiker Norbert Röttgen. Es sei gut, dass dann der aktuelle Zustand beendet sei, sagte Merz. Es sei für Kramp-Karrenbauer eine schwierige Zeit gewesen, den Laden zusammenzuhalten. Das habe sie hinbekommen. „Aber man merkt natürlich trotzdem: Die Partei ist jetzt nicht so stark geführt, wie sie geführt sein müsste“, so der Ex-Unionsfraktionschef.
Nach der Wahl müsse die Partei Geschlossenheit zeigen, egal, wer das Rennen mache, betonte er. Denn die acht Monate zur Bundestagswahl würden im Flug vergehen. „Wir werden uns alle auf die Bühne stellen zum Abschluss des Parteitages - wenn die Nationalhymne nicht gesungen wird, aber wenn sie erklingt“, sagte Merz.
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