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Der neue Corona-Stamm aus Japan: Britische und südafrikanische Mutation

© AFP 2020 / KAZUHIRO NOGICOVID-19-Pandemie in Japan (Symbolbild)
COVID-19-Pandemie in Japan (Symbolbild) - SNA, 1920, 13.01.2021
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Ein neue Corona-Mutante könnte sowohl ansteckender sein, als auch ein Problem für Impfstoffe darstellen. Zumindest vereint der Stamm, der aus Japan gemeldet wurde, die beiden Mutationen aus Großbritannien aus Südafrika. Das ist ein Grund zur Vorsicht. Wie problematisch die Südafrika-Variante wirklich ist, ist aber noch Gegenstand der Forschung.
Die britische Corona-Mutante, die ansteckender sein soll als andere Stämme von Sars-Cov-2 ist seit einigen Wochen in den Medien bekannt und zu Teilen auch gefürchtet. Als Ursache für ihre schnellere Ausbreitung nimmt die Forscherwelt eine Mutation namens „N501Y“ an, durch die das Virus effektiver an menschliche Zellen andocken kann.
Eine weitere Mutante ist kurze Zeit später in Südafrika hinzugekommen, mit einer womöglich noch problematischeren Mutation namens „E484K“, die das Spike-Protein stark verändert und zu einem Problem für Impfstoffe werden könnte, die genau gegen diesen Bestandteil des Virus impfen. Ebenso ist es möglich, dass Menschen, die bereits eine Infektion mit Sars-Cov-2 überstanden haben, von dem Virus wieder infiziert werden, da die körpereigenen Antikörper dieses nicht erkennen. Diese Fragen werden gegenwärtig wissenschaftlich untersucht.
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Aus Japan wurde indessen am Montag eine weitere Mutante gemeldet, die vier Passagiere bereits am 2. Januar aus Brasilien ins Land gebracht haben sollen und die die Lage noch weiter verschärfen könnte: Im Fall des japanischen Corona-Stamms sind nämlich beide Mutationen vorhanden, was das Virus nicht nur ansteckender macht, sondern vor allem die Frage um die Wirksamkeit von Impfungen und die Möglichkeit von Re-Infektion verschärft.
Vorgelegt wurde diese Analyse vom japanischen staatlichen Institut für Infektionskrankheiten (NIID). Zugleich betonten japanische Offizielle, dass es bislang an Daten fehle, die eine höhere Ansteckungsrate nahelegen würden. Die Symptome der vier Betroffenen waren nicht ungewöhnlich: Ein Mann in seinen 40ern hatte laut dem japanischen Gesundheitsministerium Atemprobleme, eine Frau in ihren 30ern Kopfschmerzen und Halsschmerzen, ein Jugendlicher Fieber und eine Jugendliche gar keine Symptome.
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