Volkswagen vermeldet deutlichen Rückgang bei Kernmarke 2020

© REUTERS / Aly SongVW-Logo auf der Autoausstellung in Shanghai, 2017
VW-Logo auf der Autoausstellung in Shanghai, 2017 - SNA, 1920, 12.01.2021
Das Corona-Krisenjahr 2020 ist auch für den deutschen Autohersteller Volkswagen nicht spurlos vorüber gegangen. Allein die Auslieferungen der Kernmarke gingen gegenüber dem Vorjahr um 15,1 Prozent zurück. Dies teilte das Unternehmen am Dienstag in Wolfsburg mit.
Wie es weiter heißt, sind die Verkäufe der Marke VW Pkw im Jahr 2020 um fast eine Million Wagen im Vergleich zum Vorjahr auf rund 5,3 Millionen Wagen geschrumpft. Besonders spürbar sei der Rückgang in der Heimatregion Westeuropa zu beobachten. Hier sei ein Minus von 23,4 Prozent registriert worden.
In China, wo sich die Pandemie-Lage indes wieder stabilisiert hatte, habe es eine Abnahme von 9,9 Prozent in der Jahres-Absatzstatistik gegeben.
Zugleich meldete der VW-Konzern für seine Hauptmarke 2020 eine Steigerung der Auslieferungen rein batteriebetriebener Modelle auf fast das doppelte Niveau des Vorjahres. Bei E-Autos insgesamt habe das Plus bei 158 Prozent gelegen, heißt es.

Volkswagen drosselt wegen Corona-Pandemie teilweise Produktion

Im Dezember wurde mitgeteilt, dass Volkswagen wie zuvor angekündigt teilweise seine Produktion gedrosselt habe. Neben dem Werk in Wolfsburg sind laut dem Konzern auch zuliefernde Bereiche im Werk Braunschweig betroffen.
Ein Mitarbeiter von Volkswagen in Wolfsburg (Archivbild) - SNA, 1920, 14.12.2020
Wegen Corona-Pandemie: Volkswagen drosselt teilweise die Produktion
Grund dafür sei ein sehr kurzfristiger Produktionsausfall bei einem deutschen Zulieferer, bedingt durch Corona-Infektionen in der Belegschaft und den daraus resultierenden Maßnahmen der örtlichen Behörden, hieß es.

Corona-Stand in Deutschland

Am 27. Januar 2020 wurde in Bayern der bundesweit erste Corona-Fall bekannt. Ein 33-jähriger Mitarbeiter des Autozulieferers Webasto hatte sich bei einer Kollegin aus Schanghai angesteckt, die mit ihm an einer Schulung des Unternehmens in Bayern teilgenommen hatte.
Mittlerweile haben sich in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (Stand: 12.01.2021, 00:00 Uhr) 1.933.826 Menschen mit Corona infiziert. Die Zahl der Todesfälle beziffert das RKI auf 41.577.
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