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Entsetzen in Florida: Unbekannte ritzen Seekuh „Trump“ auf den Rücken – Video

Karibik-Manati - SNA, 1920, 12.01.2021
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An der Küste des US-Bundesstaates Florida ist eine verletzte Seekuh aufgetaucht – mit dem Wort „Trump“ auf dem Rücken. Unbekannte sollen ihr den Namen des scheidenden US-Präsidenten eingeritzt haben. Die Tier- und Umweltschutzbehörde ist entsetzt – nach den Tätern wird bereits gefahndet.
Darüber berichtete die Zeitung „Citrus County Chronicle“. Die Seekuh sei am Sonntag im Quellgebiet des Homosassa River in Florida entdeckt worden, hieß es. Die Naturschutzbehörde „United States Fish and Wildlife Service“ ermittelt derzeit wegen Tierquälerei.
Ein Vertreter der Behörde sagte der Zeitung, dass man dem Fall nachgehe und nach Zeugen suche. Das Quälen einer Rundschwanzseekuh – bei der es sich um eine gefährdete Art handle – sei ein Bundesverbrechen, fügte er hinzu. Dem Verursacher drohten bis zu 50.000 Dollar Strafe und ein Jahr Gefängnis.

Harmlose Kreatur verstümmelt

Tierschützer zeigten sich über die Tat entsetzt. Das „Center for Biological Diversity“ sprach von „grausamer und illegaler Verstümmelung“ und setzte 5000 Dollar für hilfreiche Hinweise auf den Täter aus. „Es bricht einem das Herz, dass diese Seekuh Opfer dieses abscheulichen, kriminellen Akts geworden ist“, sagte die Leiterin der Umweltorganisation, Jaclyn Lopez, der „New York Times“.
Elizabeth Fleming von den „Defenders of Wildlife“ zeigte sich fassungslos darüber, dass ein Mensch eine harmlose Kreatur verstümmele, vermutlich nur, um eine politische Nachricht zu senden. „Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um den Feigling zu finden, zu verhaften und zur Rechenschaft zu ziehen.“
Laut der zuständigen Naturschutzbehörde soll das Tier jedoch keinen größeren Schaden davongetragen haben. Wie es heißt, wurde beim Einritzen des Schriftzuges vermutlich eine Schicht Algen vom Rücken des Tieres abgeschabt.
Bei der betroffenen Seekuh handelt es sich um einen Karibik-Manati, welcher an den Küsten des Golfs von Mexiko und der Karibik sowie an den Atlantikküsten Brasiliens und Venezuelas verbreitet ist. In den Küstengewässern von Florida leben mehr als 6000 Seekühe dieser Art. Dort nennt man sie liebevoll „Sanfte Riesen“.
Sie halten sich vorwiegend im flachen Küstenwasser auf und dringen oft in Flüsse vor, die reich an Wasserpflanzen sind. Nicht selten werden sie deshalb Opfer von neugierigen Tauchern.
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