Russlands Vertreter bei Verhandlungen in Berlin zu Donbass-Konflikt: „Es wäre Selbstmord...“

© AP Photo / Jewgeni MaloletkaUkrainische Soldaten
Ukrainische Soldaten - SNA, 1920, 12.01.2021
Der Waffenstillstand im Donbass wird laut dem stellvertretenden Leiter der russischen Präsidialverwaltung Dmitri Kosak recht und schlecht eingehalten. Militärische Aktionen von der ukrainischen Seite wären ihm zufolge Selbstmord.
„Es wäre Selbstmord, Kampfhandlungen zu beginnen. Seit dem Sommer ist der Waffenstillstand recht und schlecht eingehalten worden“, sagte Kosak gegenüber SNA nach einem Treffen der politischen Berater der Normandie-Vier in Berlin.
Er fügte hinzu, dass derzeit „kein Gefühl“ bestehe, dass die Ukraine die Kampfhandlungen wieder aufnehme.
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Am Dienstag fanden in Berlin Verhandlungen der politischen Berater der Anführer des Normandie-Quartetts (Russland, Deutschland, Frankreich, die Ukraine) zum Ukraine-Konflikt statt. Kosak hat die russische Seite vertreten. Im Fokus war die Umsetzung der Ergebnisse des Pariser Gipfels 2019 in Bezug auf die politische Beilegung des Konflikts.
Beim Gipfel in Paris hatten sich der russische Präsident Wladimir Putin und sein ukrainischer Amtskollege Wolodymyr Selenskyj unter deutsch-französischer Vermittlung auf weitere Schritte zum Truppenrückzug auf beiden Seiten der Demarkationslinie sowie auf drei weitere entmilitarisierte Zonen geeinigt. Die Minsker Abkommen bleiben wie bisher die Grundlage für die Zusammenarbeit im „Normandie-Format”.
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