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Coronavirus mit 18 Mutationen bei Frau in Russland entdeckt

© SNA / Ilja Pitaljow / Zur BilddatenbankÄrzte in einem Krankenhaus in Twer, Russland
Ärzte in einem Krankenhaus in Twer, Russland  - SNA, 1920, 12.01.2021
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Russische Forscher haben festgestellt, dass das Coronavirus im Organismus einer Frau 18 Mutationen erhalten hatte.
Das geht aus der jüngsten gemeinsamen Studie der Wissenschaftler des russischen Skolkowo Technologieinstituts, der Ersten Pawlow-Medizinuniversität und eines Grippe-Forschungszentrums hervor. Der Text ist auf dem Portal virological.org zu finden.
Die Virus-Mutationen wurden bei einer 47-jährigen an Lymphosarkom erkrankten Frau gefunden. Die Frau erkrankte an Coronavirus im April. Doch bis zum 9. September wiesen ihre Blutproben das neuartige Coronavirus auf. Demnach lebte das Virus im Organismus der Frau knapp fünf Monate lang. Als Startpunkt für die Forschung nahmen die Wissenschaftler das Genom des Virus in den Proben eines Patienten, von dem die Frau vermutlich infiziert worden war. Zwei der insgesamt 18 beobachteten Mutationen betreffen das S-Gen – das sind dieselben Mutationen, die zuvor in Proben der mit Corona infizierten dänischen Nerze gefunden wurden.
Menschen in Dortmund, Deutschland - SNA, 1920, 12.01.2021
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Wie aber der Chef der Abteilung für Mikrobiologie latenter Infektionen beim Gamaleja-Forschungszentrum, Viktor Sujew, sagte, rufen die aufgewiesenen Mutationen keine grundsätzliche Änderungen bei den Antigenen hervor. „Die Impfstoffe, die derzeit angeboten werden, sind effektiv genug gegen diese Stämme“, zitiert ihn der russische Sender „360“.
Außerdem handle es sich bei diesen Mutationen nur um Einzelfälle, so dass kaum von einer „russischen“ Mutation zu sprechen sei. Neue Versionen des Coronavirus könnten potenzielle spezifische Eigenschaften erhalten, wenn sie sich weltweit verbreiten würden, so der Experte.
In Großbritannien wurde vor einigen Monaten eine Mutation von SARS-CoV-2 festgestellt. Vorläufigen Angaben zufolge macht die Mutation das Virus deutlich ansteckender. Um eine erhöhte Letalität geht es momentan aber nicht. Auch in Südafrika und Brasilien wurden Mutationen nachgewiesen, die nur für diese Länder typisch sind.
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