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Jedes dritte BMW-Auto in China verkauft: Konjunkturbelebung in Volksrepublik lindert Corona-Einbruch

© REUTERS / MICHAEL DALDERDer BMW-Sitz in München
Der BMW-Sitz in München  - SNA, 1920, 12.01.2021
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Anstatt des befürchteten Rückgangs von etwa zehn Prozent hat der Automobilhersteller BMW 2020 ein Absatzminus von lediglich 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr registriert. Der relative Erfolg sei der Belebung der Konjunktur in China zu verdanken, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf eine Mitteilung des Konzerns.
Demnach verkaufte BMW im vergangenen Jahr 777.379 Autos und damit fast jedes dritte Fahrzeug in China. Die Volksrepublik sei der mit Abstand wichtigste Einzelmarkt, hieß es.
Im vierten Quartal habe das Unternehmen sogar ein Absatzplus von 3,2 Prozent auf 686.069 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce verzeichnet.
Insgesamt habe die Firma im Jahr 2020 gut 2,3 Millionen Autos verkauft.

Spuren der Pandemie: Absatz in USA und Europa deutlich eingebrochen

Geschäfte in Europa und den Vereinigten Staaten sollten ein anderes Bild bieten: Im Gesamtjahr seien knapp 16 Prozent beziehungsweise fast ein Fünftel weniger Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce verkauft worden. Vor allem im Frühjahr sei der Absatz eingebrochen, weil monatelang Werke geschlossen hätten und Händler keine Kunden hätten empfangen können.
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Inzwischen habe BMW die Digitalisierung ausgebaut, so dass neue Fahrzeuge ohne direkten Kontakt zum Händler zusammengestellt und verkauft werden könnten. Der Absatz habe hier jedoch auch zum Jahresende unter dem Niveau des Jahres 2019 gelegen.

Plug-In-Hybride beliebter als reine Elektroautos

Mit 192.646 Fahrzeugen mit Elektroantrieb sei beim Verkauf von Elektroautos und Plug-In-Hybriden im Vergleich zum Vorjahr ein wesentlicher Anstieg von knapp einem Drittel zu verzeichnen, im vierten Quartal liege das Plus bei 55 Prozent.
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Beliebter seien dabei Plug-In-Hybrid-Autos, die sowohl mit Benzin als auch Strom betrieben werden könnten: Hier betrage das Verkaufsplus im Vergleich zum Jahr 2019 knapp 40 Prozent. Bei den reinen Elektroautos liege der Anstieg bei 13 Prozent.
Derzeit hat BMW 13 Elektro-Modelle im Angebot, bis 2023 sollen es 25 werden. Für dieses Jahr sei der Produktionsstart des BMW iX in Dingolfing und des BMW i4 in München geplant.
Laut dem Vertriebschef Pieter Nota konnte der Konzern dank den mehr als 135.000 elektrifizierten Fahrzeugen die Flottenziele in Europa übererfüllen und den CO2-Grenzwert um einige Gramm unterschreiten.
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