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Türkei nennt Bedingung für Kauf weiterer S-400-Raketen von Russland

© SNA / Ilja Pitalew / Zur BilddatenbankRaketenabwehrsystem des Typs S-400 (Symbolbild/Archiv)
Raketenabwehrsystem des Typs S-400 (Symbolbild/Archiv) - SNA, 1920, 11.01.2021
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Die Türkei ist laut dem Direktorat der Verteidigungsindustrie (SSB) grundsätzlich daran interessiert, weitere russische Raketenabwehrsysteme des Typs S-400 (Nato-Code: Growler) zu erwerben. Ein neuer Deal käme jedoch nur dann in Frage, wenn Russland auch die Technologie übergebe, sagte SSB-Chef Ismail Demir dem Sender CNN Turk.
„Solange keine zusätzlichen Sanktionen (der USA – Anm. d. Red.) beschlossen wurden, sehen wir kein Risiko“, äußerte Demir.
„Wenn wir wollten, wäre die zweite S-400-Lieferung noch heute da. Aber wir legen Wert auf gemeinsame Produktion und Technologietransfer.“
Die S-400-Systeme, die die Türkei bereits gekauft hat, seien „einsatzbereit“ und würden „sobald nötig eingesetzt“, betonte der SSB-Chef.
Nato-Flagge - SNA, 1920, 01.01.2021
Türkei übernimmt Führung der Nato-Speerspitze
Mit dem Erwerb erster russischer S-400-Systeme im Juli 2019 hatte die Türkei die bilateralen Beziehungen mit ihrem Nato-Bündnispartner USA belastet. Washington drängte Ankara zum Kauf des amerikanischen Pendants Patriot und drohte, die Lieferung der neusten amerikanischen Jagdflugzeuge F-35 an die Türkei zu kippen.
In dem Streit verhängten die Vereinigten Staaten im Dezember vergangenen Jahres Sanktionen gegen türkische Einrichtungen und Amtspersonen, die in den S-400-Deal involviert waren. US-Außenminister Mike Pompeo begründete die Strafmaßnahmen damit, dass die russischen Abwehrsysteme das US-Militär gefährden würden.
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