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Rohrlegeschiff „Akademik Chersky“ verlässt Nord-Stream-2-Baugebiet

© SNA / Alexey WitwizkiRussischer Rohrverleger „Akademik Cherskiy“ im deutschen Hafen Mukran auf der Insel Rügen
Russischer Rohrverleger „Akademik Cherskiy“ im deutschen Hafen Mukran auf der Insel Rügen - SNA, 1920, 11.01.2021
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Das russische Rohrlegeschiff „Akademik Cherskiy“ hat das Nord-Stream-2-Baugebiet in der Nähe der dänischen Insel Bornholm verlassen. Davon zeugen die Daten vom Tracking-Dienst Marine Traffic.
Am vergangenen Mittwoch war die „Akademik Cherskiy“ am nicht fertiggestellten Abschnitt der Pipeline eingetroffen, jetzt bewegt sich aber zurück nach Osten.
Zuvor hatte das Rohrlegeschiff fast einen Monat lang in der Kurischen Nehrung in der Nähe von Kaliningrad auf Reede gelegen. Gemessen an der aktuellen Richtung des Schiffes kehrt es wieder in den russischen Hafen zurück.
Nord Stream 2 - SNA, 1920, 06.01.2021
„Akademik Cherskiy“ erreicht Baustelle von Nord Stream 2
Der Festlandabschnitt der Gasleitung ist fertiggestellt; gebaut wird noch in den deutschen, danach in den dänischen Ostsee-Gewässern. Am 11. Dezember wurde mitgeteilt, dass die Verlegung der Pipeline-Rohre für Nord Stream 2 im deutschen Gebiet der Ostsee wieder aufgenommen worden sei. Ab dem 15. Januar soll in dänischen Gewässern gearbeitet werden.
Zuvor waren die Bauarbeiten durch das sanktionsbedingte Ausscheiden der Schweizer Firma Allseas gestoppt worden, die bis dahin mit ihren eigenen Schiffen die Rohre verlegt hatte.

Nord Stream 2

Das Projekt umfasst den Bau von zwei Strängen einer Gaspipeline mit einer Gesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern pro Jahr von der russischen Küste durch die Ostsee bis nach Deutschland. Die Pipeline verläuft in den Territorialgewässern von Russland, Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland und kostet rund zehn Milliarden Euro.

Widerstand gegen Nord Stream 2

Die USA und einige europäische Staaten stemmen sich aktiv gegen Nord Stream 2. Washington will eigenes, deutlich teureres Flüssiggas nach Europa verkaufen. Im November erweiterten die Vereinigten Staaten ihre Sanktionen gegen das russische Gasprojekt. Nun sind alle Unternehmen betroffen, die Dienstleistungen für Schiffe anbieten, die am Bau der Pipeline beteiligt sind.
Im November unterzog die Bundesregierung in Berlin die extraterritorialen US-Sanktionen gegen Nord Stream 2 einer harten Kritik. Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Oliver Hermes, hat den US-Sanktionsdruck als „unzulässigen Eingriff ins Völkerrecht“ bezeichnet.
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