Als erste im Nahen Osten: Palästina lässt Impfstoff „Sputnik V“ zu

© SNA / Alexej Danitschew Russischer Impfstoff
Russischer Impfstoff  - SNA, 1920, 11.01.2021
Palästina hat als erstes Land im Nahen Osten dem russischen Corona-Impfstoff „Sputnik V“ eine Zulassung erteilt. Laut einer Mitteilung des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) werden die ersten Lieferungen innerhalb eines Monats erfolgen.
Demnach wurde für das Serum eine Notfallgenehmigung ausgestellt – ohne vorherige klinische Studien in Palästina. Die ersten Lieferungen seien für das erste Quartal dieses Jahres geplant, an denen sich die RDIF-Partner Indien, China, Südkorea und weitere Länder beteiligen werden.
„Die hohe Qualität und Wirksamkeit des Impfstoffes ‚Sputnik V‘ rufen bei immer mehr Staaten ein wachsendes Interesse hervor. Das führt zu einer geografischen Verbreitung des Vakzins hinsichtlich der Zulassung, der Lieferungen und der Herstellung. Wir freuen uns darüber, dass der Impfstoff nach Europa, Asien, Lateinamerika und Afrika nun auch im Nahen Osten verfügbar ist“, teilte RDIF-Leiter Kirill Dmitrijew mit.
Einen Tag zuvor gab der Fonds bekannt, dass Algerien als erstes afrikanisches Land den Impfstoff Sputnik V zugelassen habe. Wie es heißt, sollen weltweit inzwischen 1,5 Millionen Menschen mit dem Serum geimpft worden sein. Nach Angaben des Herstellers kostet eine Impfstoffdose weniger als zehn US-Dollar.
Insgesamt haben bereits mehr als 50 Länder weltweit Sputnik V in Russland bestellt. Neben Indien ist Brasilien mit 50 Millionen Dosen ein Hauptabnehmer des russischen Impfstoffes. Aber auch Ägypten, Mexiko, Nepal oder Usbekistan haben Millionen Dosen Sputnik V geordert.
Russischer Impfstoff (Symbolbild)  - SNA, 1920, 09.01.2021
NYT-Journalist lässt sich mit „Sputnik V“ impfen und erklärt seine Entscheidung
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