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Nachtnews: Zweiter Impeachment-Versuch gegen Trump, Jungfernflug von A350

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 11.01.2021
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Weiteres Impeachment gegen Trump; Schärfere Corona-Maßnahmen in Deutschland; Neues Dienstflugzeug der Regierung: Jungfernflug; Tödliches Sturmtief legt Madrid lahm; In der Pandemie gesünder? Weniger Krankheiten im Lockdown
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

Weiteres Impeachment gegen Trump

Die Demokraten wollen am Montag im Kongress konkrete Schritte zur Amtsenthebung des bereits abgewählten Präsidenten Donald Trump erheben. Dieser Weg wird als direkte Reaktion auf Trumps Verhalten und Provokationen während der Erstürmung des Kapitols gesehen. Dass ein weiteres Impeachment eingeleitet werden soll, berichtete die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi. Dem amerikanischen Vizepräsidenten, Mike Pence, soll demzufolge eine Frist gegeben werden, in der er die Absetzung des Präsidenten einleiten soll. Eine reale Chance, dass Pence diese Anweisungen befolgen wird, steht relativ gering, da der Vizepräsident ähnliche Forderungen in der letzten Woche von Top-Demokraten ebenfalls ignoriert hat.

In der nächsten Woche wird die Amtszeit von Trump beendet sein. Doch die Wirkung, die der Kongress damit erzielen will, wäre mehr als nur Symbolik: Durch ein Impeachment würde Trump lebenslang für alle Regierungsämter gesperrt werden – somit könne eine erneute Kandidatur für 2024 ausgeschlossen werden.

Schärfere Corona-Maßnahmen in Deutschland

Die in der vergangenen Woche beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der zweiten Corona-Welle sind ab Montag bundesweit gültig. Die Verschärfung der Maßnahmen bezieht sich dabei vor allem auf die Reduktion von Kontakten: So darf sich der eigene Haushalt lediglich mit einer weiteren Person treffen. Bewohner in Gemeinden, die zum Hotspot erklärt wurden, dürfen sich ohne triftigen Grund nicht mehr als 15 Kilometer von ihrem Wohnort entfernen. Letztere Regel weist jedoch je nach Bundesland verschiedene Ausführungen aus – so gilt sie in gewissen Ländern nur als Empfehlung oder wird gar nicht in den Maßnahmen angeführt.

Auch weitere Verschärfungen des Lockdowns seien möglich. So meint der SPD-Politiker Karl Lauter, dass notfalls auch das Wirtschaftsleben drastisch herunterfahren müsste. „Wir haben uns bei dem, was wir gemacht haben, sehr stark auf das Private und die Schulen konzentriert. Wenn das nicht reicht, dann müssen wir tatsächlich auch an die Betriebe herangehen“, so Lauterbach zum „Tagesspiegel“.
Corona-Ausbruch in Deutschland (Symbolbild) - SNA, 1920, 11.01.2021
RKI zählt rund 12.500 neue Positiv-Tests und 343 Todesfälle

Neues Dienstflugzeug der Regierung: Jungfernflug

Der deutsche Außenminister, Heiko Maas, weihte in der Nacht vom Sonntag auf Montag das neue Flugzeug der Regierung ein: Ein Modell, das alle bisherigen in den Schatten stellt. Mit dem Airbus A350 trat der deutsche Außenminister den Flug nach Kairo an, wo er sich an den Gesprächen zum Nahost-Konflikt beteiligen wird.

Das neue Flugzeugmodell ist insgesamt 67 Meter lang und erreicht eine Flughöhe von 13.100 Metern. Außerdem könne dieses Airbus-Modell 18.000 Kilometer ohne Zwischenhalt fliegen. Dies entspreche ungefähr der Distanz von Deutschland bis Neuseeland. Eine Leistung, die sogar die bisherigen Bundeswehr-Maschinen des Modells A340 übertrifft: 15.200 Kilometer konnten diese Flugzeuge nonstop fliegen.

Tödliches Sturmtief legt Madrid lahm

Ein Winterchaos, wie es Spanien seit 50 Jahren nicht mehr kennt: Das Sturmtief „Filomena“ legte die spanische Hauptstadt lahm. Abgesehen davon, dass die Stadt regelrecht durch einen historischen Schneesturm eingeschneit wurde, forderte der Sturm gar vier Menschenleben. Es folgen nun sehr tiefe Temperaturen. Die Hauptstadt und andere Regionen in Zentralspanien müssen mit Mindestwerten von minus zehn Grad Celsius rechnen. Regierungschefin Isabel Avuso appellierte zum Schneeschaufeln, bevor der Schnee zu rutschigem Eis gefriert. Mehr als 1500 Menschen steckten am Wochenende aufgrund des heftigen Schneefalls auf den verschneiten Straßen fest – ob in Autos, Lastwagen oder gar in Bussen.

In der Pandemie gesünder? Weniger Krankheiten im Lockdown

Während die Corona-Maßnahmen viele Einschränkungen mit sich bringen, fällt vielen Menschen ein positiver Aspekt des Lockdowns auf: Oftmals blieben Erkrankungen wie die Grippe oder eine Erkältung im Jahr 2020 aus. Nun beweist eine wissenschaftliche Bilanz aus dem Vorjahr, dass dies auch wirklich stimmt: Sonia Boender gehört dem Fachgebiet Surveillance des Robert-Koch-Instituts an und meldet einen auffälligen Rückgang von Infektionskrankheiten. „Die Fallzahlen von vielen anderen Infektionskrankheiten sind während der Covid-19-Pandemie im Vergleich zu den Vorjahren zurückgegangen“, so Boender. Dabei betreffe dies viele Krankheiten – von Tuberkulose über Salmonellose bis zu Hepatitis E. Der Trend sei jedoch vor allem für Atemwegs- und Magen-Darm-Erkrankungen festgestellt worden, während sexuell übertragbare Infektionen einen weniger starken Rückgang hatten.
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