Mutmaßlich linksextremistische Brandanschläge in Niedersachsen: Keine Hinweise auf Täter

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Ein Polizeiwagen  - SNA, 1920, 11.01.2021
Nach den mutmaßlich politisch motivierten Brandanschlägen auf Aufnahmebehörden in Braunschweig und Hannover in der Nacht zum Samstag haben die Ermittler trotz der vorliegenden Bekennerschreiben noch keine Hinweise auf die Täter. Dies meldet die Deutsche Presse-Agentur unter Verweis auf die Oberstaatsanwaltschaft Celle.
„Wir stehen am Anfang der Ermittlungen“, sagte Bernd Kolkmeier von der Oberstaatsanwaltschaft Celle am Montag. Ihm zufolge wird wegen Brandstiftung und verfassungsfeindlicher Sabotage ermittelt.
Über die Täter habe man bis auf das Bekennerschreiben noch keine weiteren Erkenntnisse gewonnen; für Schuldzuweisungen und Bewertungen sei es zu früh.
Die niedersächsische Landesaufnahmebehörde organisiert die Aufnahme und Unterbringung von asylsuchenden Menschen in Niedersachsen und unterstützt die kommunalen Ausländerbehörden bei Rückführungen.

Anschläge auf Aufnahmebehörde in Braunschweig und Hannover: Zehn Fahrzeuge ausgebrannt

Auf dem Gelände der Aufnahmebehörde in Braunschweig sollen Linksextremisten nach Angaben des niedersächsischen Innenministeriums in der Nacht zum Samstag zehn Fahrzeuge und einen Anhänger angezündet haben. Sie brannten aus; Menschen wurden nicht verletzt. Brandsachverständige untersuchten die Wracks am Montag. Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden von gut einer halben Million Euro.
Polizei in Deutschland - SNA, 1920, 01.01.2021
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Auch am Gebäude der Landesaufnahmebehörde in Hannover-Langenhagen wurden nach Angaben des Ministeriums Brandsätze gefunden, diese zündeten aber nicht.
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