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Deutscher Maschinenbau „atmet vorsichtig auf“: Erstmals wieder Auftragsplus

© SNA / Kirill BragaFrauenquote vs. Kompetenz in Russland und Deutschland: eine DRF-Debatte
Frauenquote vs. Kompetenz in Russland und Deutschland: eine DRF-Debatte - SNA, 1920, 11.01.2021
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Die deutschen Maschinenbauer haben im November 2020 erstmals seit Beginn des vergangenen Jahres wieder Auftragszuwächse sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland verbucht. Der Branchenverband VDMA spricht von „vorsichtigem Aufatmen“ für die wichtige Industrie, die in Deutschland mehr als eine Million Menschen beschäftigt.
Der Auftragseingang habe im November um real fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert zugelegt, teilte der VDMA am Montag mit.
Euro (Symbolbild) - SNA, 1920, 06.01.2021
Wirtschaft fordert mehr Corona-Hilfen
Während die Bestellungen im Inland um ein Prozent leicht gewachsen seien, habe es ein kräftigeres Plus der Auslandsorders um sieben Prozent gegeben. Die Kunden aus den Euro-Ländern bestellten laut dem Verband vier Prozent mehr Maschinen und Anlagen, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen neun Prozent mehr Aufträge.
„Das Ergebnis ist erfreulich, selbst wenn dazu die schwache Vorjahresbasis einen großen Beitrag leistet“, kommentierte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers.
Im gesamten vierten Quartal 2019 sei das Orderniveau recht niedrig ausgefallen. Jetzt komme es darauf an, ob sich der gleichwohl sichtbare positive Trend der vergangenen Monate fortsetzen könne. „Denn vor Rückschlägen ist der Maschinen- und Anlagenbau in diesem fragilen Umfeld nicht gefeit.“
Im weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Zeitraum September bis November 2020 sank der Auftragseingang laut VDMA um real zwei Prozent zum Vorjahr. Aus dem Inland kamen zwar zwei Prozent mehr Orders, die Auslandsaufträge blieben aber um drei Prozent unter ihrem Vorjahresniveau.
Die Bestellungen aus den Euro-Ländern schrumpften dabei um fünf Prozent, aus den Nicht-Euro-Ländern um drei Prozent. Für das Corona-Krisenjahr 2020 hatte die exportorientierte deutsche Schlüsselindustrie zuletzt mit einem Einbruch der Produktion von 14 Prozent gerechnet, wie dpa berichtet. Im laufenden Jahr werden demnach eine Erholung und ein Zuwachs von vier Prozent erwartet.
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