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Verdi kündigt Streikwoche in Wach- und Sicherheitsgewerbe in NRW an

© AFP 2021 / INA FASSBENDEREine Verdi-Flagge in Dortmund
Eine Verdi-Flagge in Dortmund - SNA, 1920, 10.01.2021
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Im Tarifkonflikt in der Wach- und Sicherheitsbranche hat die Gewerkschaft Verdi für kommende Woche Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen angekündigt.
Die Aktion solle am Montag beginnen und den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen, ein verbessertes Angebot vorzulegen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.
„Trotz der guten wirtschaftlichen Lage der Branche sollen die Beschäftigten mit minimalen Cent-Beträgen abgespeist werden“, erklärte Verdi-Verhandlungsführerin Andrea Becker am Sonntag.
Betroffen seien etwa der Personenschutz sowie der Objektschutz und Pfortendienst in Betrieben.
Den Auftakt der Streikwoche machen nach Verdi-Angaben am Montag Beschäftigte des Unternehmens Kötter. Flughafen-Sicherheitskontrollen seien nicht betroffen. Streikversammlungen soll es wegen der Corona-Pandemie nicht geben.
Frankfurt  - SNA, 1920, 10.01.2021
Arbeitgeberpräsident gegen weitere Einschränkungen für Betriebe
Die Gewerkschaft fordert für die rund 52.000 Beschäftigten im Wach- und Sicherheitsgewerbe eine Lohnerhöhung von einem Euro pro Stunde, mindestens aber sechs Prozent, bei einer Laufzeit von einem Jahr. Das Arbeitgeberangebot sei in einer zweiten Verhandlungsrunde lediglich auf 1,6 Prozent im ersten und 2,6 Prozent im zweiten Jahr angehoben worden, erklärte Verdi. Die Sicherheitsbeschäftigten arbeiteten im Niedriglohnbereich. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 18. Januar geplant. Der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) war kurzfristig nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
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