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Trilaterale Gespräche: Putin, Alijew und Paschinjan sprechen in Moskau über Bergkarabach

© SNA / Waleri MelnikowEin halbzerstörtes HAus in der Stadt Martakert in Bergkarabach (Archivbild)
Ein halbzerstörtes HAus in der Stadt Martakert in Bergkarabach (Archivbild) - SNA, 1920, 10.01.2021
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Der russische Präsident Wladimir Putin, sein aserbaidschanischer Amtskollege Ilham Alijew und der armenische Ministerpräsident Nikol Paschinjan wollen nach Angaben des Kreml-Pressedienstes bei Gesprächen in Moskau am Montag die Umsetzung des Friedensabkommens zur Regelung des Konflikts in Bergkarabach sowie weitere Schritte zum Thema besprechen.
„Es ist geplant, den Verlauf der Umsetzung des Statements der Staats- und Regierungschefs von Aserbaidschan, Armenien und Russland zu Bergkarabach vom 9. November 2020 zu behandeln und weitere Schritte zur Lösung der bestehenden Probleme in der Region zu besprechen“, heißt es einer Mitteilung des Pressedienstes, die am Sontag veröffentlicht wurde.
Der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew beim Besuch in Bergkarabach, 16. November 2020 - SNA, 1920, 29.12.2020
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Besondere Aufmerksamkeit bei den trilateralen Verhandlungen solle der Unterstützung von Bewohnern in den von den Kämpfen betroffenen Gebieten, der Freigabe und Entwicklung von Handels- und Wirtschaftsbeziehungen sowie den Verkehrsverbindungen zukommen.

Konflikt in Bergkarabach

Der seit dem Zerfall der Sowjetunion schwelende Konflikt um Bergkarabach war Ende September 2020 eskaliert. Zwischen Armenien und Aserbaidschan kam es zu schweren militärischen Auseinandersetzungen, es gab unter anderem auch unter den Zivilisten Opfer. Die beiden Länder machten sich gegenseitig für die Eskalation verantwortlich.
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Vereinbarung zu Bergkarabach

Die Konfliktparteien unternahmen mehrere Versuche, einen Waffenstillstand zu erzielen, erfolgreich war jedoch erst eine trilaterale Vereinbarung in der Nacht zum 10. November: Baku und Jerewan konnten unter Vermittlung Moskaus eine vollständige Waffenruhe vereinbaren sowie einen Austausch von Gefangenen und Leichen der Opfer erzielen. Armenien übergab die Bezirke Kelbadschar, Aghdam und Latschin an Aserbaidschan. In der Region wurden russische Friedenstruppen stationiert.
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