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Wegen US-Sanktionen: Iran droht mit Ausweisung von IAEA-Inspektoren

© AP Photo / Hamid ForoutanDie Atomanlage Arak, 250 Kilometer südwestlich der iranischen Hauptstadt Teheran (Archivfoto)
Die Atomanlage Arak, 250 Kilometer südwestlich der iranischen Hauptstadt Teheran (Archivfoto) - SNA, 1920, 10.01.2021
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Der Iran hat den USA eine Frist bis zum 21. Februar gesetzt, um ihre umfassenden Sanktionen gegen die Islamische Republik zu beenden. Andernfalls droht Teheran, die Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, die die iranischen Nuklearaktivitäten überwachen, des Landes zu verweisen, berichtet Reuters.
„Laut Gesetz werden wir die Inspektoren definitiv aus dem Land ausweisen und die freiwillige Umsetzung des Zusatzprotokolls definitiv beenden, wenn die Amerikaner die Finanz-, Bank- und Ölsanktionen nicht bis zum 21. Februar aufheben“, sagte der Parlamentarier Ahmad Amirabadi Farahani laut Staatsmedien am Sonntag.
US-Außenminister Mike Pompeo bezeichnete die Forderung aus Teheran als „Erpressung“:
„Wieder einmal nutzt das iranische Regime sein Atomprogramm, um die internationale Gemeinschaft zu erpressen und die regionale Sicherheit zu bedrohen.“
Der Iran sei verpflichtet, den Inspektoren Zugang zu gewähren, betonte Pompeo laut Reuters.
der iranische Präsident Hassan Rohani  - SNA, 1920, 06.01.2021
Iran verspricht Kürzung von Atomprogramm im Gegenzug für US-Rückkehr zum Wiener Abkommen
Ein Gesetz, das das iranische Parlament im November verabschiedet hat, berechtigt das Land dazu, die Inspektion seiner Nuklearanlagen durch die IAEA zu stoppen und die Urananreicherung über die im Atomabkommen von 2015 festgelegte Grenze hinaus zu steigern, sollten die USA ihre Sanktionen nicht lockern.
Das Atomabkommen sieht vor, dass der Iran Uran bis maximal 3,67 Prozent anreichern darf. Ziel ist es zu verhindern, dass der Iran an Kernwaffen gelangt. Waffentaugliches Uran muss bis auf 90 Prozent angereichert sein. Mit dem Pakt wurden Sanktionen gegen den Iran aufgehoben, der sich im Gegenzug zu einer Begrenzung seiner Nuklearaktivitäten verpflichtete.
Die USA kündigten 2018 das Abkommen jedoch einseitig auf und setzten die Strafmaßnahmen wieder in Kraft. Daraufhin begann der Iran ab 2019 Uran auf bislang 4,5 Prozent anzureichern. Der Iran steht international im Verdacht, bis 2003 an einem geheimen Atomaffenprogramm gearbeitet zu haben. Die Regierung in Teheran weist die Vorwürfe zurück.
Meistgelesene Kommentare
Richtig so - das schekelzählergesteuerte yank-pack ist nicht "herr der Welt" - und der Rest der Erde nicht ihre "kolonie"...!!...;pp
Vlad Dracula
10 Januar, 13:176
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