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Stärkster Schneefall seit 50 Jahren legt Madrid lahm – Fotos und Videos

© AP Photo / Andrea ComasStarker Schneefall in Madrid
Starker Schneefall in Madrid  - SNA, 1920, 09.01.2021
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Der durch den Sturm „Filomena“ verursachte Schneefall hat Madrid lahmgelegt. Seit 1971 hat es in der spanischen Hauptstadt keine derartigen Schneefälle mehr gegeben, wie die staatliche meteorologische Agentur (Aemet) am Samstag meldet.
Wegen der Schneemassen seien sowohl der Nah- als auch der Fernverkehr komplett eingestellt, teilte die staatliche Bahngesellschaft Renfe mit. Die Stadt habe auch den Busverkehr stoppen müssen. Auf einigen U-Bahn-Linien gebe es Verspätungen.
Die Behörden der Hauptstadt baten die Anwohner ausdrücklich, auf Autofahrten zu verzichten. Dies könne nur im Notfall und mit Ketten getan werden. Madrids Bürgermeister Jose Luis Martinez-Almeida veröffentlichte ein Video auf Twitter, in dem er die Menschen aufrief, zu Hause zu bleiben.
Der Flughafen Barajas der spanischen Hauptstadt musste am Freitagabend aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Auch an diesem Samstag seien alle Flüge abgesagt.
Angehörige der Zivilschutzabteilung retteten Fahrer, die sich nicht aus im Schnee steckengebliebenen Autos befreien konnten. Allein in der Nacht zum Samstag sei etwa 100 Fahrern Hilfe erwiesen worden.
Alle Kultur- und Freizeitaktivitäten würden abgesagt. Da Autos ins Schleudern geraten könnten, werde es auch keine Müllabfuhr geben. Der Güterverkehr sei in Madrid verboten. Bis Montag soll der Schneefall in der spanischen Hauptstadt andauern.
Auch in anderen zentralen Teilen Spaniens sei eine komplizierte Situation entstanden. In der Stadt Toledo, die bereits am Vortag lahmgelegt wurde, sei auch das Militär bei der Schneeräumung im Einsatz. Der Verkehr sei auf hunderten Straßen des Landes gestört. Dutzende Straßen seien komplett gesperrt.
Der Sturm „Filomena“ traf am Donnerstag auf die Pyrenäenhalbinsel und brachte Schnee, Regen, Windböen mit sich – je nach Region. In zehn Provinzen, darunter Madrid, Tarragona, Valencia und Zaragoza, wurde eine rote Gefahrenstufe eingeführt. In 19 Provinzen gilt die orangefarbene Gefahrenstufe. Ab Montag wird in Spanien mit sinkenden Temperaturen gerechnet.
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