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NYT-Journalist lässt sich mit „Sputnik V“ impfen und erklärt seine Entscheidung

© SNA / Konstantin Michaltschewskij  / Zur BilddatenbankRussischer Impfstoff (Symbolbild)
Russischer Impfstoff (Symbolbild)  - SNA, 1920, 09.01.2021
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Der Korrespondent der „New York Times“ Andrew Kramer hat sich mit dem russischen Impfstoff „Sputnik V“ impfen lassen und in einem einschlägigen Artikel seine Eindrücke mitgeteilt.
Vor seiner Entscheidung, sich impfen zu lassen, habe er sich mit dem Studienverlauf des Impfstoffes auseinandergesetzt, betonte der Journalist. Die größten Bedenken gebe es hinsichtlich der schnellen Registrierung des Impfstoffes. Doch er habe sich von dessen Sicherheit überzeugen können.
 „Die guten Testergebnisse können allem Anschein nach als eine echte Leistung der russischen Forscher angesehen werden und setzen die lange und erfolgreiche Praxis in der Impfstoffentwicklung fort“, schreibt der Journalist. Nach eigenen Worten hatte er mit keinen möglichen Nebenwirkungen wie etwa Kopfschmerzen oder hohes Fieber zu kämpfen.
Ferner hob er die Verfügbarkeit des Serums hervor, was für ihn ein wichtiges Kriterium gewesen sei. Zudem würden russische Krankenhäuser bei der Impfstoffversorgung nicht von „logistischen Pannen“ heimgesucht, wie dies beispielweise in den USA und anderen Ländern der Fall sei.
Kramer äußerte Skepsis gegenüber den weltweiten Impfkampagnen und bezeichnete die schnelle Registrierung des russischen Vakzins als einen „politisierten“ Schritt. Dessen ungeachtet verwies er auf die Lieferungen von Sputnik V an Weißrussland, Argentinien und andere Länder. Hinsichtlich möglicher Mängel wäre das Auftreten von ernsthaften Folgen somit längst bekannt geworden.
Das russische Gesundheitsministerium hatte im August den weltweit ersten Impfstoff zur Prävention der Covid-19-Erkrankung registriert, der vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau gemeinsam mit dem Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) entwickelt worden war. Der Impfstoff basiert auf dem humanen Adenovirus und besteht aus zwei Komponenten, die in dreiwöchigem Abstand verabreicht werden. Der klinischen Studie zufolge beläuft sich die Wirksamkeit des Impfstoffs auf mehr als 95 Prozent.
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Impfungen in Russland

In Russland sind nach offiziellen Angaben bereits mehr als eine Million Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Jeden Tag würden etwa 100.000 Impfdosen des Vakzins „Sputnik V“ ausgeliefert, sagte der Chef des Gamaleja-Forschungszentrums für Epidemiologie und Mikrobiologie, Alexander Ginzburg,
Der russsische Präsident Wladimir Putin hatte zuletzt Druck bei der flächendeckenden Impfung gemacht. Bis November 2021 sollen früheren Angaben zufolge 70 Prozent der Bevölkerung einen Wirkstoff gegen das Virus bekommen. Das Land mit seinen 146 Millionen Menschen will in diesem Jahr eine halbe Milliarde Impfdosen produzieren lassen – vor allem für den Export.
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