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„Büffel-Mann“ nach Sturm aufs Kapitol von FBI verhaftet

© AFP 2021 / WIN MCNAMEE"Büffel-Mann" Jake Angeli
Büffel-Mann Jake Angeli   - SNA, 1920, 09.01.2021
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Nackter Oberkörper, Bullenhörner, Gesichtsbemalung und Speer – mit seinem exzentrischen Aufsehen hat der „Büffel-Mann“ Jake Angeli beim Sturm auf das Kapitol in Washington weltweit für Aufsehen gesorgt. Nun ist er nach Angaben des US-Justizministeriums festgenommen worden.
Der 32 Jahre alte Rechtsextremist mit dem richtigen Namen Jacob Anthony Chansley sei am heutigen Samstag in Gewahrsam genommen worden, heißt es in einer Mitteilung des US-Justizministeriums. Ihm werden Angaben zufolge Hausfriedensbruch und Widerstand gegen die Staatsgewalt auf staatlichem Gelände vorgeworfen.
Angeli ist Anhänger der rechtsextremen QAnon-Bewegung, eines Netzwerks von Verschwörungstheoretikern. Er hatte Berichten zufolge auch in der Vergangenheit bei Kundgebungen auf sich aufmerksam gemacht.
Die US-Strafverfolgungsbehörde FBI führte am Freitag und Samstag im ganzen Land Razzien durch und nahm Verdächtige fest, die sich an dem Sturm auf das Kapitol beteiligt haben sollen. Unter den Festgenommenen befindet sich nach Angaben des FBI auch ein Politiker aus West Virginia: Derrick Evans sitzt in dem Bundesstaat im Landeskongress.

Proteste in Washington

Am Mittwoch stürmten Anhänger des scheidenden Präsidenten Donald Trump das US-Parlamentsgebäude Kapitol, als dort die Prozedur der formellen Bestätigung von Joe Biden als gewählter Präsident lief. Die Protestler griffen die Bereitschaftspolizei mit Rohren und chemischen Reizstoffen an. Vier Menschen kamen während der Proteste ums Leben – darunter eine Frau, die von der Polizei erschossen wurde.
US-Polizei vor dem Gebäude des Kapitols - SNA, 1920, 09.01.2021
Auto mit Bomben und Schusswaffen nahe US-Kapitol entdeckt – Polizei
Angesichts der heiklen Situation reichten viele Mitarbeiter des Weißen Hauses ihren Rücktritt ein. Viele US-Politiker von beiden Seiten sowie mehrere Politiker weltweit machten Trump für die Ausschreitungen verantwortlich, weil er die Wahlergebnisse nicht anerkennen wollte und seine Anhänger dazu angestiftet hatte, weiter für ihre Revidierung zu kämpfen. Die US-Demokraten fordern inzwischen die Amtsenthebung Trumps.
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