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Wegen Pandemie: Fachkräftezuwanderung sinkt deutlich

Arzt (Symbolbild) - SNA, 1920, 08.01.2021
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Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat seit dem Corona-Ausbruch eine deutliche Senkung der Zuwanderung von Fachkräften aus den Nicht-EU-Staaten verzeichnet, berichtet dpa am Donnerstag.
Die Bremsung der Zuwanderung sei durch die Corona-Krise verursacht worden. Denn es gebe Ausreisesperren in einigen Ländern und Botschaften seien häufig geschlossen oder eingeschränkt arbeitsfähig. Der Prozess sei allerdings nicht komplett gestoppt, erklärte die zuständige Abteilungsleiterin Corinna Wicher.
„Zum Teil sind die Länder auch darauf erpicht, ihr Personal im Land zu behalten“, glaubt Patrick Schmidtke vom Bundesamt. Das betreffe auch Mitarbeiter aus dem Gesundheits- und Pflegebereich.
Viele Krankenschwestern und Pflegekräfte konnten trotzdem nach Deutschland einreisen. Von Januar bis September 2020 gab es ca. 4500 Visaerteilungen in diesem Bereich. „Davon, dass wir sagen könnten, das beschleunigte Fachkräfteverfahren findet seine volle Entfaltung, sind wir in der Tat aber noch weit entfernt“, so Schmidtke.
Die deutschen Arbeitgeber bleiben weiterhin an ausländischen Fachkräften interessiert. Das Bundesamt werde derzeit sehr oft zu diesem Zweck kontaktiert. Eine für das Frühjahr geplante Werbekampagne für ausländische Fachkräfte habe die Bundesregierung allerdings zurückstellen müssen.
Das Bamf bereite sich dennoch weiter auf die Gewährleistung der Einreise-Unterstützung vor. Dafür wurde eine eigene Koordinierungsstelle eröffnet. „Wir sind im Austausch mit den zuständigen Ausländerbehörden und planen eine Austauschplattform der teilweise in den Ländern eingerichteten zentralen Ausländerbehörden“, sagte Corinne Borjon-Krake vom Bundesamt.
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