Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Klimawandel: Antarktis könnte bald ergrünen und von neuen Arten besiedelt werden

CC BY-SA 4.0 / SERGIO GONZALEZ ALARCON - / cropped a photo / Wikimedia Commons (cropped)Chiles Antarktisstation „Bernardo O’Higgins Riquelme“ (Archiv)
Chiles Antarktisstation „Bernardo O’Higgins Riquelme“ (Archiv) - SNA, 1920, 08.01.2021
Abonnieren
In den nächsten Jahrzehnten sind in der Antarktis zahlreiche Veränderungen in ihrer Naturwelt durch den Klimawandel zu erwarten. Forscher prognostizieren, dass die Region grüner wird und viele Tierarten verschwinden. Entsprechende Untersuchungsergebnisse teilten die Experten auf der Webseite des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) mit.
Die Erwärmung der antarktischen Gewässer werde dazu führen, dass einige Tiere aus gemäßigteren Regionen einwandern, wohingegen lokal ansässige ausgelöscht werden, so die Wissenschaftler. Durch die Einwanderung von Moosen und Flechten würden eisfreie Küstengebiete verstärkt ergrünen, was das Leben der an extrem tiefe Temperaturen angepassten Spezies erschweren würde.
„Wir rechnen damit, dass sich solche Arten in die letzten verbliebenen sehr kalten Bereiche der Antarktis zurückziehen werden“, sagte Projektkoordinator Julian Gutt. „Das heißt auch, dass man diese Regionen wird unter Schutz stellen müssen, um diese Arten zu erhalten.“
Erwartet werde auch ein verstärktes Algenwachstum durch einen Meereisverlust. Laut Prognosen werden die Algen rund 25 Prozent mehr Kohlendioxid aus der Atmosphäre aufnehmen, wenn der Südkontinent im Südsommer völlig frei von Meereis werde.
Antonio Guterres  - SNA, 1920, 12.12.2020
Guterres drängt auf Erklärung des „Klimanotfalls“ in allen Staaten
„Die von uns analysierten Publikationen machen klar, dass die Situation geografisch sehr unterschiedlich ist“, so Gutt. Bis zum Ende dieses Jahrhunderts würden die antarktischen Gewässer weitgehend versauern. „Es steht außer Frage, dass vor allem jene Lebewesen Probleme bekommen, die Kalkschalen bilden.“
Diese Forschungsergebnisse hatten 25 Fachleute im internationalen Großprojekt „AnT-ERA“ unter AWI-Leitung gesammelt. Dafür sollen sie Hunderte Fachartikel über das Gebiet analysiert haben.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала