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Wegen Corona-Krise: Luftverkehr in Deutschland sank auf Niveau der 80er Jahre

© CC0 / code83 / PixabayFlugzeug der Lufthansa (Archivbild)
Flugzeug der Lufthansa (Archivbild)  - SNA, 1920, 07.01.2021
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Der Flugverkehr in Deutschland hat sich aufgrund der Corona-Krise mehr als um das Doppelte verringert. Dies teilte die Deutsche Flugsicherung (DFS) am Donnerstag mit.
Laut der Deutschen Flugsicherung (DFS) seien 2020 insgesamt 1,46 Millionen Starts, Landungen und Überflüge kontrolliert worden, was 56 Prozent weniger als im Vorjahr sei. Dieses Niveau sei so niedrig wie vor der Wiedervereinigung Ende der 80er Jahre.
Wie der DFS-Betriebsgeschäftsführer Dirk Mahns mitteilte, hätten die corona-bedingten Reisebeschränkungen vor allem den Passagierverkehr getroffen. Die beiden großen Drehkreuze Frankfurt und München hätten die größten Verluste verzeichnet. An den Berliner Flughäfen Tegel, Schönefeld und dem neu eröffneten Flughafen Berlin Brandenburg sank die Zahl der Flugbewegungen um zwei Drittel gegenüber dem Rekordjahr 2019 auf 105.000.
 Flughafen Berlin Brandenburg  - SNA, 1920, 02.01.2021
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Ferner teilte die DFS mit, dass bei Frachtflügen die Einbußen nur gering gewesen seien. Am Flughafen Halle/Leipzig, der einen hohen Frachtanteil hat, gab es daher nur 18 Prozent weniger An- und Abflüge.
Trotz der erfolgreichen Entwicklung der Impfstoffe gegen Coronavirus und des Beginns der Impfkampagne in einzelnen Ländern glaubt die DFS nicht, dass sich der Luftverkehr rasch wieder erholt.
„Es wird voraussichtlich bis 2025 dauern, bis das alte Niveau wieder erreicht wird“, betonte Mahns.
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