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Nach Gewalt am Kapitol: Twitter und Facebook sperren Trump vorübergehend

© CC0 / XANDER_DEZ / PixabaySoziale Medien (Symbolbild)
Soziale Medien (Symbolbild) - SNA, 1920, 07.01.2021
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Vor dem Hintergrund der Ausschreitungen von Anhängern des US-Präsidenten Donald Trump am Kapitol haben die sozialen Netzwerke Twitter und Facebook am Donnerstag eine zeitweilige Sperrung des Nutzerzugangs des abgewählten Staatschefs angekündigt.
Der Kurznachrichtendienst Twitter gab bekannt, das Konto des Präsidenten werde für zunächst zwölf Stunden blockiert. Grund dafür seien drei Beiträge, die gegen die Regeln des sozialen Mediums verstoßen hätten. Das Online-Netzwerk drohte mit einer dauerhaften Sperrung, sollte Trump die Beiträge nicht löschen.
Dem Schritt von Twitter folgte Facebook. Das Medium kündigte über Twitter an, wegen Verstößen gegen die Richtlinien des Online-Netzwerks könne Trump für 24 Stunden keine Postings mehr absetzen.
Auch der Instant-Messaging-Dienst Snapchat kappte laut dem Portal „The Information“ für Trump temporär die Möglichkeit, Beiträge zu veröffentlichen.
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In den später entfernten Beiträgen schrieb der Staatschef laut der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch, dass die Erstürmung des US-Kongresses in Washington eine „natürliche Reaktion“ gewesen sei. Trump soll darüber hinaus dem US-Vizepräsidenten Mike Pence „fehlenden Mut“ vorgeworfen haben, weil sich dieser den Vorwürfen eines vermeintlichen Wahlbetrugs nicht angeschlossen hatte.
© Foto : Donald J. Trump / TwitterScreenshot des Twitter-Accounts von Donald Trump, erstellt am 7. Januar 2021 um 13 Uhr
Screenshot des Twitter-Accounts von Donald Trump, erstellt am 7. Januar 2021 um 13 Uhr - SNA, 1920, 07.01.2021
Screenshot des Twitter-Accounts von Donald Trump, erstellt am 7. Januar 2021 um 13 Uhr
Ein weiterer Auslöser für die Sperrungen war der Agentur zufolge ein Video, in dem der Präsident seine Anhänger zwar zum Rückzug vom Kapitol aufrief. Zugleich soll Trump aber Sympathie für die Angreifer gezeigt und die unbelegten Behauptungen über angeblichen Wahlbetrug wiederholt haben.
Sowohl Twitter und Facebook als auch die Videoplattform YouTube nahmen den Videoaufruf von Donald Trump aus dem Netz. Ein hochrangiger Facebook-Manager erklärte gegenüber Reuters, man sei der Ansicht, dass die Aufnahme eher zur Gewalt beitrage, als dass sie beschwichtige.
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Der US-Kongress bestätigte am Mittwoch die Wahl des Demokraten Joe Biden zum nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten. Damit ist der Weg zu seiner Amtseinführung am 20. Januar frei.
Die Abstimmung war begleitet von beispiellosen Unruhen. Tausende Unterstützer des scheidenden Präsidenten Trump protestierten gegen die Bestätigung des Wahlsiegs von Biden und drangen in den Kongress ein.
Bei den Tumulten kamen vier Menschen ums Leben, darunter eine Frau, die innerhalb des Kongressgebäudes erschossen wurde. Die Nationalgarde wurde eingesetzt.
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